Saisonauftakt der Campus-Debatten in Leipzig

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Elâ Marie Akay und Anton Leicht gewannen als Team die erste Campus-Debatte der Debattiersaison in Leipzig. Jannika Schoon hielt die beste Finalrede. Das Thema der Finalrunde war das Für und Wider von individualistischen und kollektivistischen Gesellschaften.

Bei der Campus-Debatten-Serie kommen studentische Debattanten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum für einen Redewettstreit zusammen. Leipzig bildete mit rund 80 Teilnehmern den Auftakt.
Die sportliche Debatte – also ein gezieltes Streitgespräch –  folgt strengen Regeln. Ein aktuelles Thema steht zur Debatte. Das eine Team vertritt die Argumente der Pro-Seite, das andere die der Contra-Seite. Wer welche Rolle übernimmt, entscheidet das Los. In 15 Minuten bereiten die Debattanten ihre Argumente vor, die sie in den verbalen Wettstreit einbringen wollen. Jeder hat anschließend genau sieben Minuten Redezeit. So kann eine erfahrene Jury unter möglichst fairen Bedingungen die argumentative Leistung bewerten.

Die Karl Schlecht Stiftung ist überzeugt, dass der für die Debatte notwendige Perspektivenwechsel in den Bereichen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft gegenseitiges Verständnis fördert und so die ethische Wertebildung vorantreibt. Daher unterstützt sie die Campus-Debatten-Serie des Verbands der Debattierclubs an Hochschulen (VDCH) seit 2013. Auf das Leipziger Turnier folgen in dieser Wettkampfsaison bis Juni 2020 zwei weitere Campus-Debatten.