Neues Gründungszentrum "Social Impact Lab Stuttgart" stellt sich vor

Foto: Social Impact Lab Stuttgart

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Gestern wurde in Stuttgart ein innovatives Gründungszentrum der Öffentlichkeit vorgestellt: das „Social Impact Lab Stuttgart“. Social Impact Labs helfen sozial engagierten Gründungswilligen, ihre Idee zur Lösung eines gesellschaftlichen Problems in ein funktionierendes Unternehmen zu verwandeln. Die Initiative kommt aus Berlin – Stuttgart ist nun schon der siebte Standort. Mit dem Stipendienprogramm „Wirkungsschaffer“ bietet das Lab sozialen Entrepreneuren aus der Region für acht Monate einen Co-Working-Arbeitsplatz, Workshops und Mentoring an.

Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt das Stuttgarter Lab und sein Stipendienprogramm seit Mai 2017, um verantwortungsvolles Unternehmertum zu fördern. „Wirtschaft ist heute nicht vergleichbar mit früheren Modellen. Die Herausforderungen und der Anspruch ändern sich. Gründung braucht neben Kreativität, Innovationslust und Mut auch ein hohes Verantwortungsbewusstsein“, hebt Stiftungsvorständin Dr. Katrin Schlecht hervor. Dies ist der Grundgedanke des Programms.

Bei der gestrigen Auftaktveranstaltung des „Social Impact Lab Stuttgart“ in der Merz Akademie nahmen sieben Gründungsteams an einem Pitch zur Aufnahme in das Programm teil. Alle Geschäftsideen konnten überzeugen.

Beispiele für bekannte Sozialunternehmen sind der IT-Dienstleister „Auticon“, der Autisten mit dem Asperger-Syndrom als IT-Berater beschäftigt, die Bildungsplattform „Kiron“, an der Flüchtlinge online studieren können und die den deutschen Gründerpreis erhielt, oder diverse Supermärkte, die auf Verpackungen verzichten.