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Karl Schlecht erhält Ehrendoktorwürde der Zeppelin-Universität

Prof. Dr. Mühlhahn, Präsident der Zeppelin-Universität, und der frisch geehrte Dr. h.c. Karl Schlecht

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Die Zeppelin-Universität Friedrichhafen zeichnete den Unternehmer und Stifter Karl Schlecht aus. Für seine Verdienste um die Universität und die Schaffung des LEIZ Leadership Exzellence Institute Zeppelin verlieh der Senat die Würde eines doctor rerum politicarum honoris causa (Dr. rer. pol. h.c.) ehrenhalber.

Anlässlich der feierlichen Übergabe der Ehrendoktorurkunde am Donnerstag, 20. Oktober, würdigte Prof. Dr. Klaus Mühlhahn, Präsident der der Zeppelin Universität, Karl Schlecht in seiner Laudation für sein jahrelanges Engagement:

„Diesen Pioniergeist Graf Zeppelins, die Aufbruchsstimmung und den Anspruch Gutes in die Welt zu bringen verkörpern auch Sie Herr Schlecht: Inspirierend, anregend, philanthropisch und auf einen Austausch mit unterschiedlichsten Perspektiven ausgerichtet.“, so Professor Mühlhahn. „Ich möchte mich für Ihr außergewöhnliches Engagement, Ihre Förderung und Unterstützung bedanken. Angesichts Ihrer herausragenden Verdienste für die Wissenschaft und im Besonderen für die Zeppelin Universität und das LEIZ haben Sie sich diese Ehrung mehr als verdient.“

In der Beschlussvorlage des Universitätssenats heißt es: „Karl Schlecht setzt sich seit mehr als 20 Jahren mit einem beachtlichen finanziellen und ideellen bürgerschaftlichen Engagement für die universitären Wissenschaften ein. Dabei propagiert und fördert er gezielt die Verknüpfung von wirtschaftlichen, ethischen und gesellschaftlichen Zielen, die im Rahmen der heutigen Nachhaltigkeitsdebatte grundlegend ist.“ Und weiter: „Über den Schwerpunkt seiner Förderung im Bereich der ethischen Wertebildung von jungen Menschen und angehenden Führungskräften ergibt sich außerdem ein besonderer Bezug zur ZU und ihrer Mission.“

Bei der Zusammenkunft im kleinen Rahmen waren u.a. auch Prof. Dr. Dr. Josef Wieland, Direktor des LEIZ, Dr. h.c. Ernst Susanek, der frühere Vorsitzende der Trägerstiftung der Zeppelin-Universität und heutiger Kuratoriumsvorsitzender der Karl Schlecht Stiftung und weitere Mitglieder des Stiftungskuratoriums zugegen.

Karl Schlecht, der die Ehrendoktorurkunde sichtlich gerührt kurz vor seinem 90. Geburtstag entgegennahm, bedankte sich bei den Anwesenden:

„Entrepreneur ist, wer auf dem Weg zu seiner Vision immer wieder über sich hinauswächst und dabei andere mitzieht, so dass alle gewinnen“, so der Stifter „Wissenschaftliches Arbeiten war für mich immer ‚den Dingen auf den Grund gehen‘. Als Ingenieur, Unternehmer und Stifter, lag mir dabei stets die Liebe zum Tun, das pragmatische Umsetzen und andere zu inspirieren am Herzen. Ich freue mich sehr über diese Ehrung. Mehr aber noch, dass an der Zeppelin Universität die Menschen beides tun – auf exzellente Weise lehren und lernen, damit gute Führung und das Schaffen von Vertrauen im Business auch zukünftig gelingt. Danke dafür!“

Mit der Verleihung ist Karl Schlecht, der in diesem Jahr auch die Verdienstmedaille des Karlsruher Institut für Technologie für sein Engagement verliehen bekam, erst der zweite Träger einer von der Zeppelin Universität verliehenen Ehrendoktorwürde – neben dem ehemaligen ZU-Vorstandsvorsitzenden Ernst Susanek im Jahr 2012.

 

Vor dem Zeppelin-Denkmal in Leinfelden-Echterdingen    Bild:(c) Jean-Claude Winkler

 

2012 initiierte Karl Schlecht die Gründung des LEIZ und förderte das Institut und verschiedenen Lehrstühle an der Zeppelin-Universität mit dem Ziel, die Grundlagen exzellenter Führung zu vermitteln. Neben dem Stiftungslehrstuhl für Institutional Economics – Organisational Governance, Integrity Management & Transcultural Leadership, dessen Inhaber Prof. Dr. Dr. Josef Wieland, Direktor des LEIZ, ist, wurde das Institut 2015 um den Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie und Führungsethik ergänzt. Berufen wurde die renommierte Wirtschaftspsychologin Prof. Dr. Carmen Tanner.

Doch nicht nur Studenten profitieren vom LEIZ: Das 2018 vom LEIZ gegründete Bodensee Innovationscluster „Digitaler Wandel“ ermöglicht es den Unternehmen der Bodenseeregion, sich mit Experten über die digitale Transformation auszutauschen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln. So gewinnt das LEIZ neue Erkenntnisse über die Entwicklungen in der Region.

Zudem bietet das LEIZ mit dem „Transcultural Leadership Summit“ (TLS) ein Forum für den Austausch von Wissenschaft, Wirtschaft und Studenten. Der TLS thematisiert die Herausforderungen, denen Führung in unterschiedlichen Kulturräumen begegnet und profitiert dabei von den Erfahrungsberichten von Führungskräften und Forschern aus aller Welt. Er wird seit 2016 jährlich von LEIZ-Studenten organisiert. Der TLS ist Teil der „Transcultural Caravan“, einem einjährigen Zyklus aus verschiedenen Aktivitäten von Forschungsgruppen des LEIZ mit vernetzten Interessierten.

Somit ist das LEIZ heute eine umfassende Forschungs-, Lehr- und Praxistransfereinrichtung an der Zeppelin Universität. Die Förderung seitens der KSG wurde in 2021 bis 2026 verlängert.

Mehr dazu unter:
undefined Zeppelin-Universität / LEIZ