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Digitale Excellenz am FILUM – wie immer aussergewöhnlich!

Violoncello-Lehrerin Lisa Nessling beim digitalen Unterricht © FILUM

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Wie kann lebendiger Musikunterricht in Pandemiezeiten stattfinden? Das Team des FILUM setzt auch hier außergewöhnliche Maßstäbe und geht seit einem Jahr mit Bravour, vielen digitalen, kreativen Ideen und vor allem musikalischem Herzblut an diese herausfordernde Situation heran.

Wir haben mit Jochen Immesberger, Lehrkraft für Trompete und Leiter des Redaktionsteams, vom FILUM über diesen neuen Weg gesprochen:


„Herr Immesberger, was hat Sie bewogen mit dem FILUM digital zu werden?“

Jochen Immesberger: „Gerade unter den aktuell besonderen Bedingungen war es der Leiterin des FILUM, Frau Fiedler, dem Leitungsteam und vor allem mir persönlich wichtig, jede und jeden Einzelnen, der Anteil am Musikschulalltag hat, bestmöglich zu unterstützen. Wir wollten einen technischen Rahmen anbieten und zugleich Raum für individuelle, kreative und situationsgerechte Herangehensweisen und Lösungen schaffen.“

„Wie kam diese Idee bei den Beteiligten im FILUM an?“
Jochen Immesberger: „Es war eine bisher einmalige Herausforderung. Gerade und vor allem in der Anfangsphase waren schnelle, unkonventionelle Wege und Entscheidungen gefragt. Unser oberstes Ziel dabei war und ist es, das regelmäßige Üben und Musizieren auch mit dem gebotenen Abstand zu ermöglichen. Mit Engagement, Improvisationsvermögen und Ausdauer gelang und gelingt es allen Seiten – Schüler*innen, Eltern, Kooperationspartnern, Förderern, Musikschulleitung, Kollegium und Verwaltung – seither, den Kontakt untereinander weit mehr als nur aufrechtzuerhalten. Das macht echt Freude!“


„Und wie finden das die Schüler?“

Jochen Immesberger: „Wir, also die Lehrkräfte und Mitarbeiter*innen der Musikschule haben von Beginn an überaus positive Rückmeldungen von Seiten der Schüler*innen und Eltern bekommen. Vor allem für das ausdauernde Engagement und den Ideenreichtum. Eines von vielen undefined Beispielen dafür können Sie auf der Webseite der Musikschule selbst erleben.


„Und wie geht es derzeit weiter?“
Jochen Immesberger: „Aktuell erfolgt der Instrumental- und Gesangsunterricht an der Musikschule virtuell, wenngleich durch die verbesserten Rahmenbedingungen die Lehrkräfte inzwischen nach einem ausgefeilten Raum- und Hygieneplan auch vom FILUM aus unterrichten können. Die jüngsten Schüler*innen erhalten derweil regelmäßig „EleMu-Post“: liebevoll gestaltete digitale Briefe und Audioaufnahmen. Das Frühlingslied z.B. stammt aus Bulgarien und erzählt von „Oma März“, deren Laune durch das Tragen von Talismanen besänftigt werden kann. Dem Brauch zufolge stehen diese für den Frühling, Gesundheit und ein langes Leben.

Auch in der Zukunft wollen wir den Musikschulalltag durch die Flexibilität und vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten von virtuellen Angeboten bereichern und da immer besser werden. Basis und Kernkompetenz der Musikschule Filderstadt und ihrer Lehrkräfte ist und bleibt jedoch der Präsenzunterricht, das gemeinsame Musizieren in Gruppen und Auftritte in Ensembles aller Altersstufen und Fachbereiche. Kein Angebot auf Distanz kann die hier gewonnenen Erfahrungen und die tatsächliche Begegnung miteinander ersetzen.

Das Musizieren ist, mehr noch als bisher, ein wichtiger, starker Anker – und das FILUM ein überregionaler Leuchtturm der musikalischen Breiten- und Spitzenförderung.“

Mehr zum FIULM unter
undefined https://www.musikschule-filderstadt.de

Die Karl Schlecht Stiftung ist überzeugt, dass die frühe musikalische Förderung von Kindern und Jugendlichen zu einer erfolgreichen Persönlichkeitsentwicklung beiträgt. Daher unterstützt sie die Musikschule Filderstadt seit Jahren im Rahmen ihrer Regionalförderung. So hat sich die Musikschule Filderstadt hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Kompetenzzentrum für musisch-kulturelle Bildung in der Region Stuttgart entwickelt – nicht zuletzt dank der Räumlichkeiten, die die Karl Schlecht Stiftung bereitgestellt hat: Das sogenannte „FILUM“ wurde 2015 von der Karl Schlecht Stiftung speziell für die Musikschule Filderstadt gebaut und bietet den Schülern mit 4.000 Quadratmetern breitgefächerte Entfaltungsmöglichkeiten.