Projekte

Kulturelle Bildung


Gute Führung braucht kreativ-schöpferische Kompetenz – sie muss vor allem Ideen und Lösungen generieren. Vision der Karl Schlecht Stiftung ist es, dass Menschen in die Lage versetzt werden, ihr künstlerisch-kreatives Potenzial und damit ihre Persönlichkeit zu entfalten. Deshalb setzen wir uns im Themenfeld "Kulturelle Bildung" ein für

•  die kulturelle Bildung von Schülern
•  den künstlerischen Nachwuchs
•  kulturelle Kompetenz in der Wirtschaft

 

KULTURELLE BILDUNG VON SCHÜLERN

Kulturschule 2020 Baden-Württemberg
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Kulturelle Bildung als Motor der Schulentwicklung

Kulturelle Bildung an Schulen hat außerordentlich positive Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler einerseits und auf die Schulgemeinschaft als Ganze andererseits. Vor diesem Hintergrund hat das Land Baden-Württemberg in Kooperation mit der Karl Schlecht Stiftung ab dem Schuljahr 2015/16 das fünfjährige Modellprojekt „Kulturschule 2020 Baden-Württemberg“ gestartet.

Ausgewählt wurden zehn Schulen, die daran interessiert sind, sich zu einer "Kulturschule" zu entwickeln. Im Fokus steht die Weiterentwicklung der Unterrichtspraxis aller Fächer mit kreativen Methoden der Künste – nach dem sogenannten "Learning through the arts"-Prinzip –, so dass die Fachinhalte für die Schüler besser erfahrbar werden. Zudem soll dies allen Schülern den Zugang zu Kunst und Kultur eröffnen. Jede Kulturschule erhält hierfür jährlich 10.000 Euro "Kulturbudget".

Die Karl Schlecht Stiftung möchte mit dem Modellprojekt ihr Handlungsziel „Kulturelle Bildung stärken“ strategischer verfolgen. Denn in Kulturschulen sollen Kunst und Kultur nicht nur Sahnehäubchen des schulischen Bildungsauftrags, sondern Motor der inneren Schulentwicklung sein.

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KufE – Kunst fördert Entwicklung
www.weiherbachschule.de

Ich-Stärkung durch Kunst

Unsere Kinder wachsen in einer Zeit diverser Herausforderungen auf – ein Balanceakt zwischen Leistung und Wohlbefinden. Nicht selten erwachsen hieraus Lernschwierigkeiten und Konflikte. Seit Februar 2014 läuft an der Weiherbachschule, Grund- und Werkrealschule in Aichtal, das Projekt „Kunst fördert Entwicklung“ (KufE), das Schüler und Lehrer bei diesem Balanceakt unterstützt.

KufE ergänzt die klassischen Lehrmethoden mit kunsttherapeutischen Methoden, in von Kunsttherapeuten betreuten AGs, aber auch integriert in den Schulfächern. Diese Methoden schärfen die Wahrnehmung und Selbstreflexion der Kinder und lenken dadurch die Aufmerksamkeit stärker auf eigene Kompetenzen und Lösungswege.

Die Weiherbachschule kooperiert bei dem Projekt mit der Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen. Ein Ziel dieser Kooperation ist, ein fundiertes Konzept der pädagogischen Kunsttherapie an Schulen auszuarbeiten.

Die Karl Schlecht Stiftung fördert KufE als einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung von Kindern.

KulturPiloten – Grundschüler durch die Kulturlandschaft Berlins lotsen

Das durch das Evangelische Johannestift Berlin getragene Projekt "KulturPiloten" wendet sich an Grundschüler aus Brennpunktbezirken Berlins. Ziel der Initiative im Rahmen der Kampagne „Kinder beflügeln“ ist es, die Grundschüler mit Kunst und Kultur in Verbindung zu bringen und so ihre kulturelle und soziale Kompetenz zu stärken. Es knüpft an den natürlichen Forscherdrang und die Lernfreude im Kindesalter an und ermöglicht ihnen, über den kulturellen Raum ihre Lebenswelt neu zu erleben, zu erforschen und zu entdecken.

Begleitet von Experten wie Schauspielern, Musikern und Künstlern, aber auch Ingenieuren und Wissenschaftlern, besuchen die Schüler Opernhäuser und Theater, Ausstellungen und Museen, Planetarien und Bibliotheken. Jede Gruppe bildet eine sogenannte "Staffel", für die eine von neun "Musen" mit ihrer besonderen Begabung Pate steht. So bekommen die Kinder die Möglichkeit, im Rahmen des Angebots ihre ganz eigenen Interessen und Vorlieben zu entdecken und auszubauen. 2013 wurden die "KulturPiloten" im Rahmen des Wettbewerbs "Ideen für die Bildungsrepublik" als eine der besten Bildungsideen in Deutschland ausgewählt.

Die Karl Schlecht Stiftung fördert "KulturPiloten" aufgrund seines wirksamen Beitrags zur Verbesserung der Teilhabe an musisch-kultureller und ästhetischer Bildung.

GRIPS Fieber
www.grips-theater.de

GRIPS Fieber – Ein Modellprojekt zur kulturellen Bildung für Berliner Schulklassen

Das GRIPS Theater Berlin hat langjährige Erfahrung als außerschulischer Lernort für kulturelle Bildung in Zusammenarbeit mit Schulen. Dabei hat es erkannt, dass es nicht ausreicht, allein auf engagierte Lehrer zu zählen. Kulturelle Bildung ist ein Thema für die gesamte Schulwelt: für das Kollegium, die Sozialarbeiter und die Eltern.

Mit dem Schulprojekt "GRIPS Fieber" will das GRIPS Theater die kulturelle Bildung als gemeinsame Aufgabe gestalten und durch Kooperationsverträge die gesamte Schule miteinbeziehen. Ziel ist es, Schülern vermehrt Kulturtechniken und Kulturwissen zu vermitteln. Lehrer sollen darüber hinaus durch GRIPS-Stücke und GRIPS-Workshops dazu befähigt werden, Theater als Bildungsmittel stärker im Unterricht anzuwenden und zu etablieren.

Die Karl Schlecht Stiftung fördert GRIPS, da die Rezeption von Theaterkunst und die spielerische Theaterpraxis die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen fördern.

Komische Oper Berlin
www.komische-oper-berlin.de

Komische Oper Berlin - Projekte für benachteiligte Kinder

Um auch Kindern aus sozial benachteiligten Familien einen Opernbesuch zu ermöglichen, entwickelt die Komische Oper Berlin seit mehr als zehn Jahren musiktheaterpädagogische Projekte für Schüler. Junge Menschen zwischen 5 und 18 Jahren erleben in Mitmach-Workshops und Hausführungen altersgerecht die Inszenierung von Geschichten. In Form der "Kinderoper" erleben sie die Musik als Ausdrucksform über die reinen Worte hinaus. Abschließend besuchen sie gemeinsam mit ihren Familien eine Aufführung.

Seit 2009 möchte die Komische Oper Berlin vor allem ein Publikum mit türkischen Wurzeln für die Oper begeistern. Seit 2016 findet das Projekt zusätzlich auch mit Berliner "Willkommensklassen" statt, um junge Flüchtlinge sprachlich-kulturell zu integrieren.

Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt die Komische Oper seit 2013, da sie überzeugt ist, dass die musisch-kulturelle Bildung von Kindern zur Charakter- und Persönlichkeitsentfaltung junger Menschen in besonderem Maße beiträgt.

Junge Deutsche Oper
www.deutscheoperberlin.de

Junge Deutsche Oper – Deutsche Oper Berlin

"Anschauen! Mitmachen!", so lautet das Motto des Programms "Junge Deutschen Oper" der Deutschen Oper Berlin. Hier kommen neue Musiktheater-Werke für Kinder und Jugendliche zur Uraufführung, Kinder- und Jugendtheater und sogar "Babykonzerte". In unterschiedlichsten Produktionen und Projekten werden Kinder und Jugendliche darüber hinaus eingeladen, sich einzumischen und künstlerische Prozesse aktiv mitzugestalten. Der Jungen Deutschen Oper ist es außerdem ein Anliegen, die Kooperation mit Schulen aller Schulformen und anderen Kultur- und Bildungseinrichtungen zu pflegen. Dies geschieht z.B. in Form von Workshops mit Schulen; Angebote zur Vor- und Nachbereitung eines Vorstellungsbesuchs und speziellen Fortbildungsangeboten für Pädagogen.

Die Karl Schlecht Stiftung fördert die Junge Deutsche Oper, da sie einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Teilhabe an und Intensivierung/Erweiterung der musisch-kulturellen/ästhetischen Bildung in der schulischen und außerschulischen Bildungspraxis leistet.

Parallelwelten - Berliner Festspiele
www.berlinerfestspiele.de

Parallelwelten - Kulturvermittlung

Der Vermittlungsarbeit von Kultureinrichtungen steht durch die digitale Medienrevolution eine Veränderung bevor. Sie müssen ihre Themen zeitgemäßer, d.h. vor allem im Internet vermitteln, um die Öffentlichkeit besser zu erreichen. Gerade um Jugendliche für kulturelle Themen zu gewinnen, müssen konventionelle Vermittlungsmethoden wie z.B. Gespräche mit Regisseuren digital transformiert werden.

Die Berliner Festspiele gestalten mit dem Projekt "Parallelwelten" ein solches spielerisches Lernangebot für kulturelle Inhalte im digitalen Raum, das die digitalen Kompetenzen und Vorlieben von Jugendlichen berücksichtigt.

Die Karl Schlecht Stiftung fördert "Parallelwelten" ab 2016 für drei Jahre, da es Brücken baut zwischen klassischen Kulturinhalten und neuen Technologien und damit jungen Generationen mehr Zugang zur Kultur verschafft.

C/O Berlin
www.co-berlin.org

Visuelle Wahrnehmung schärfen, eigene Kreativität entdecken

C/O Berlin ist ein Ausstellungshaus für Fotografie und Visuelle Medien in Berlin. Mit den Bildungsformaten „Junior“ und „Teens“ bietet C/O Berlin Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 17 Jahren die Möglichkeit, Fotografie, Film und Design unter professionellen Bedingungen kennenzulernen. In mehrtägigen Workshops erwerben sie nicht nur fachliches Wissen, sondern setzen eigene Ideen auch spielerisch um. So schärfen sie ihre visuelle Wahrnehmung, entdecken ihre kreativen Fähigkeiten und entwickeln auch ihre sozialen Kompetenzen unter künstlerischer Anleitung weiter.

Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt die Education-Programme von C/O Berlin aufgrund ihres wirksamen Beitrags zur Förderung von kreativer Kompetenz bei Kindern und Jugendlichen.

Klassiker sehen - Filme verstehen
www.filmklassiker-schule.de

 

Medienkompetenz als Instrument zur Persönlichkeitsentwicklung

Das Projekt „Klassiker sehen – Filme verstehen“ wurde 2013 von der Deutschen Filmakademie e. V. ins Leben gerufen und richtet sich an Schüler ab der 9. Klasse. Innerhalb von zwei Jahren beschäftigen sich die Schüler mit Filmklassikern aus verschiedenen Epochen, Ländern und Genres. Sie lernen dabei wichtige Aspekte der Filmgeschichte, analysieren Filmsprache und setzen das Gelernte in eigenen Kurzfilmen um.

Die Teilnahme ist für die Schulen kostenlos und umfasst eine Fortbildung für Lehrende sowie speziell für das Projekt entwickeltes Unterrichtsmaterial, Kinobesuche für Schulklassen und die Betreuung durch Filmvermittler.

Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt das Projekt „Klassiker sehen – Filme verstehen“, da es das künstlerisch-kreative Potenzial und die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler fördert.

KÜNSTLERISCHER NACHWUCHS

GIOVANNI. Eine Passion

www.stegreif-orchester.de

Eine Expedition in die Kreativität der Künstler

Das 2015 gegründete STEGREIF.orchester zeigt auf der Bühne, wie Klassiker der Musik heute aussehen können: mit Nachwuchsmusikern, die ohne Dirigent spielen und frei im Konzertraum improvisieren. In dem Projekt "GIOVANNI. Eine Passion" inszeniert das STEGREIF.orchester zusammen mit der Neuköllner Oper die Oper "Don Giovanni" von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Musiker spielen nicht nur dirigenten- und notenblattfrei, sondern brechen auch mit dem klassischen Standort eines Orchesters auf der Bühne und bewegen sich währenddessen durch den Konzertraum.

Die Karl Schlecht Stiftung fördert "GIOVANNI. Eine Passion" auf Grund der neuartigen Inszenierung durch die künstlerischen Nachwuchstalente, die viel Raum zur kreativen Persönlichkeitsentfaltung bietet.
 

Opernkinderorchester
www.staatsoper-berlin.de

Opernkinderorchester  Mitmachen statt im Publikum sitzen

Die Staatsoper Unter den Linden hat sich zum Ziel gesetzt, ein Kinderorchester zu etablieren. Zusammen mit 15 Berliner Musikschulen hat sie 2018 das Projekt „Opernkinderorchester“ gestartet. Im Opernkinderorchester partizipieren Kinder zwischen 7 und 12 Jahren, die zuvor unter musikalischen und pädagogischen Gesichtspunkten von ihren Musiklehrern ausgewählt wurden, aktiv am Opernbetrieb. Die jungen Musiker tauchen durch Probenbesuche, Workshops und das gemeinsame Musizieren unter der Leitung des Berliner Dirigenten Max Renne in den Opernbetrieb ein. Jährliche Höhepunkte des Opernkinderorchesters sind Konzerte und Aufführungen im Rahmen der Festtage der Staatsoper, wo die Kinder als gleichberechtigte Teilnehmer neben der Philharmonie auftreten. Darüber hinaus tritt das Orchester an Schulen auf, um die Begeisterung für Musik an weitere Kinder zu übertragen.

Die Karl Schlecht Stiftung fördert das Opernkinderorchester, da die frühe Orchestererfahrung nicht nur die Freude am gemeinsamen Musizieren steigert, sondern auch einen entscheidenden Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen leistet.

Landesverband Kunstschulen Baden-Württemberg e.V.
www.jugendkunstschulen.de

KunstCamp Baden-Württemberg – Jugendkunstschulen

Im Gegensatz zur Musik, die oft gemeinsam gemacht wird, ergeben sich für Kinder und Jugendliche mit künstlerischem Interesse weniger Gelegenheiten, Gleichgesinnte kennenzulernen. Stattdessen wird das bildnerisch-künstlerische Arbeiten weiterhin als ein überwiegend individueller Prozess des Einzelnen erlebt.

Im Rahmen des "KunstCamps" will der Landesverband der Kunstschulen Baden-Württembergs den Kindern aus 35 regionalen Kunstschulen die Möglichkeit geben, sich auszutauschen und intensiv zusammenzuarbeiten. Die Kinder erfahren zusätzlich externe Wertschätzung durch die anschließende Ausstellung ihrer Arbeiten.

Dieser kunstpädagogische Ansatz überzeugte auch die Karl Schlecht Stiftung, die seit 2014 "KunstCamps" unterstützt, 2019 in Filderstadt und 2020 in Winnenden.

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Modellprojekt "Kunstprofis"

Mentoren-Programme zur Förderung der künstlerischen Kompetenz von begabten und interessierten Schülern gibt es kaum. Hier setzt das Modellprojekt "Kunstprofis" des Landesverbands der Kunstschulen Baden-Württemberg an.

Schüler aus der achten Klasse durchlaufen, in enger Kooperation mit Jugendkunstschulen und Galerien, im Rahmen des Modellprojekts Schulungs-, Praxis- und Umsetzungsphasen und erhalten zum Abschluss Zertifizierungen als "Kunstprofis". "Kunstprofis" führen ihre Mitschüler an Kunst heran und motivieren sie, sich auf neue künstlerische Welten einzulassen. So werden die ausgebildeten Schüler motiviert eigenverantwortlich Kunstprojekte an ihren Schulen durchzuführen.

Die Karl Schlecht Stiftung fördert das Modellprojekt "Kunstprofis", da es einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der künstlerischen Kompetenz und der Persönlichkeitsentwicklung leistet, zusammen mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg.

aed neuland
www.aed-neuland.de

aed "neuland"-Förderpreis – Nachwuchswettbewerb für junge Gestalter

Der aed e.V. ist eine von Stuttgarter Ingenieuren, Architekten und Designern gegründete Initiative. Sie verfolgt das Ziel, Architekten, Graphiker, Designer, Ingenieure und andere Gestalter in der Region Stuttgart zu fördern und der Öffentlichkeit nahe zu bringen.

Der aed lobt mit Unterstützung der Karl Schlecht Stiftung den "neuland"-Förderpreis aus, einen Nachwuchswettbewerb für junge Gestalter mit dem Schwerpunkt "Innovation und Nachhaltigkeit". Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt den Förderpreis seit 2013, da dieser in besonderer Weise den Nachwuchs im künstlerisch-gestalterischen Bereich bestärkt.

Der Nachwuchswettbewerb wendet sich an Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, Akademien und Institute in den Bereichen "Architektur & Engineering", "Ausstellungsdesign und Innenarchitektur", "Industrie- und Produktdesign", "Kommunikations- und Grafikdesign" und "Interaktionsdesign". Die eingereichten Arbeiten werden nach Preisvergabe auch in einer Ausstellung gezeigt, die auf "Wanderschaft" geht.

PODIUM Festival Esslingen
www.podium-esslingen.de

 

Musikalische Bildung für Jung und Alt

Das „PODIUM Festival Esslingen“ ist seit 2009 eine Plattform für junge Menschen, um mit alternativen Konzert- und Musikvermittlungsformen zu experimentieren. Jedes Jahr kommen rund 80 junge, hochtalentierte Künstler aus ganz Europa zusammen, um Ansätze eines zeitgenössischen Umgangs mit Klassischer und Neuer Musik zu erproben. Dabei entstehen an 10 intensiven Festivaltagen rund 20 neue Programme und Produktionen für verschiedenste Zielgruppen.

Ziel ist das exemplarische Erforschen der Wirkungsdimensionen von Kunstmusik: als ästhetisch-sinnliche Erfahrung für Jung und Alt, als gesellschaftlichen Reflektionsraum und als Chance für die Kulturelle Bildung. Damit stellt das Festival einen Ort des Dialogs dar. Begleitet wird das Festival von einem Education-Programm für rund 800 Fünftklässler und 10 Kitas der Stadt Esslingen, das Musik zeitgemäß vermittelt.

Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt das Projekt „PODIUM Festival Esslingen“, da es einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der kreativ-schöpferischen Kompetenz leistet.

KULTURELLE KOMPETENZ IN DER WIRTSCHAFT

Bronnbacher Stipendium
www.bronnbacher-stipendium.de

Kulturelle Kompetenzen für Führungskräfte  

Das "Bronnbacher Stipendium" ist ein Programm zur kulturellen Bildung angehender Führungskräfte, das vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. entwickelt wurde. Angeboten wird es an der Universität Mannheim und am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Es richtet sich an Master- und Promotionsstudenten der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie MINT-Fächer – und damit an Studenten aus originär kulturferneren Fächern. Kreativität ist jedoch eine zentrale Führungsqualität und Grundvoraussetzung für innovative Prozesse.

Die Stipendiaten werden im Dialog mit Kunstvermittlern, Künstlern, Sammlern aber auch kunst- und kulturinteressierten Unternehmerpersönlichkeiten und Spitzenmanagern interaktiv an zeitgenössische Kunst und Kultur herangeführt, um ihre kulturellen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Es gibt in Deutschland kein vergleichbares Programm zur kulturellen Bildung und Kompetenzschulung des Führungskräfte- und Entscheidernachwuchses. Das Programm schließt aus Sicht der Karl Schlecht Stiftung damit eine Lücke in diesen Studiengängen: Es leistet einen Beitrag zur umfassenden Persönlichkeitsentwicklung als zentrale Voraussetzung für "Good Leadership".

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DISCOVER – leadership training through arts
www.kulturkreis.eu

Kulturelle Kompetenz für Talente aus Hochschulen und Unternehmen

"DISCOVER – leadership training through arts" zielt auf die Stärkung kultureller Kompetenz von Nachwuchsführungskräften zur Entwicklung erfolgreicher Führungs- und Unternehmerpersönlichkeiten in der Wirtschaft. Es ist ein Kooperationsprogramm des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e.V., der Daimler AG und der Karl Schlecht Stiftung.

DISCOVER findet als kompaktes viertägiges Progamm mehrmals im Jahr mit je 20 Teilnehmern statt. Es richtet sich an Studenten und Promovierende sowie Daimler-Trainees. Das Programm ermöglicht ihnen die aktive Durchdringung von künstlerischen Arbeitsprozessen und Techniken zur Inspiration für den zukünftigen beruflichen Führungsalltag in Unternehmen.

Rat für Kulturelle Bildung e.V.
www.rat-kulturelle-bildung.de

Für mehr Kunst und Kultur in der Bildungspraxis

Der Rat für Kulturelle Bildung e.V. ist ein unabhängiges Gremium, das sich umfassend mit der Situation und der Qualität kultureller Bildung in Deutschland befasst. Er wird von einem Stiftungsverbund getragen, dem sieben Stiftungen angehören: die Stiftung Mercator, Bertelsmann Stiftung, Deutsche Bank Stiftung, PwC-Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Stiftung Nantesbuch und Karl Schlecht Stiftung.

Eine der Initiativen des Rates ist der „Forschungsfonds Kulturelle Bildung“. Er wird gefördert durch die Stiftung Mercator und die Karl Schlecht Stiftung. Seit 2018 läuft dort die Förderlinie „Ethik und Leadership“ der Karl Schlecht Stiftung. Mit der Studie „Durch Kulturelle Bildung zu Good Leadership" soll die Persönlichkeitsentwicklung von angehenden Führungskräften durch Kulturelle Bildung insbesondere im Hinblick auf Kreativität, moralisch-ethische und sozial-kommunikative Kompetenzen untersucht werden.

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