Projekte

Kulturelle Bildung


Gute Führung braucht kreativ-schöpferische Kompetenz – sie muss vor allem Ideen und Lösungen generieren. Vision der Karl Schlecht Stiftung ist es, dass Menschen in die Lage versetzt werden, ihr künstlerisch-kreatives Potenzial und damit ihre Persönlichkeit zu entfalten. Deshalb setzen wir uns im Themenfeld "Kulturelle Bildung" ein für

•  die kulturelle Bildung von Schülern
•  den künstlerischen Nachwuchs
•  kulturelle Kompetenz in der Wirtschaft

 

Kulturelle Bildung von Schülern

Education-Programm
www.co-berlin.org

C/O Berlin ist ein Ausstellungshaus für Fotografie und Visuelle Medien in Berlin. Mit den Bildungsformaten „Junior“ und „Teens“ bietet C/O Berlin Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 17 Jahren die Möglichkeit, Fotografie, Film und Design unter professionellen Bedingungen kennenzulernen. In mehrtägigen Workshops erwerben sie nicht nur fachliches Wissen, sondern setzen eigene Ideen auch spielerisch um. So schärfen sie ihre visuelle Wahrnehmung, entdecken ihre kreativen Fähigkeiten und entwickeln auch ihre sozialen Kompetenzen unter künstlerischer Anleitung weiter.

Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt die Education-Programme von C/O Berlin aufgrund ihres wirksamen Beitrags zur Förderung von kreativer Kompetenz bei Kindern und Jugendlichen.

GRIPS Fieber
www.grips-theater.de

Das GRIPS Theater Berlin hat langjährige Erfahrung als außerschulischer Lernort für kulturelle Bildung in Zusammenarbeit mit Schulen. Dabei hat es erkannt, dass es nicht ausreicht, allein auf engagierte Lehrer zu zählen. Kulturelle Bildung ist ein Thema für die gesamte Schulwelt: für das Kollegium, die Sozialarbeiter und die Eltern.

Mit dem Schulprojekt "GRIPS Fieber" will das GRIPS Theater die kulturelle Bildung als gemeinsame Aufgabe gestalten und durch Kooperationsverträge die gesamte Schule miteinbeziehen. Ziel ist es, Schülern vermehrt Kulturtechniken und Kulturwissen zu vermitteln. Lehrer sollen darüber hinaus durch GRIPS-Stücke und GRIPS-Workshops dazu befähigt werden, Theater als Bildungsmittel stärker im Unterricht anzuwenden und zu etablieren.

Die Karl Schlecht Stiftung fördert GRIPS, da die Rezeption von Theaterkunst und die spielerische Theaterpraxis die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen fördern.

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undefined Erklärvideo zur GRIPS-Kiste

Junge Deutsche Oper
www.deutscheoperberlin.de

"Anschauen! Mitmachen!", so lautet das Motto des Programms "Junge Deutschen Oper" der Deutschen Oper Berlin. Hier kommen neue Musiktheater-Werke für Kinder und Jugendliche zur Uraufführung, Kinder- und Jugendtheater und sogar "Babykonzerte". In unterschiedlichsten Produktionen und Projekten werden Kinder und Jugendliche darüber hinaus eingeladen, sich einzumischen und künstlerische Prozesse aktiv mitzugestalten. Der Jungen Deutschen Oper ist es außerdem ein Anliegen, die Kooperation mit Schulen aller Schulformen und anderen Kultur- und Bildungseinrichtungen zu pflegen. Dies geschieht z.B. in Form von Workshops mit Schulen; Angebote zur Vor- und Nachbereitung eines Vorstellungsbesuchs und speziellen Fortbildungsangeboten für Pädagogen.

Die Karl Schlecht Stiftung fördert die Junge Deutsche Oper, da sie einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Teilhabe an und Intensivierung/Erweiterung der musisch-kulturellen/ästhetischen Bildung in der schulischen und außerschulischen Bildungspraxis leistet.

Klassiker sehen - Filme verstehen
www.filmklassiker-schule.de

 

Das Projekt „Klassiker sehen – Filme verstehen“ wurde 2013 von der Deutschen Filmakademie e. V. ins Leben gerufen und richtet sich an Schüler ab der 9. Klasse. Innerhalb von zwei Jahren beschäftigen sich die Schüler mit Filmklassikern aus verschiedenen Epochen, Ländern und Genres. Sie lernen dabei wichtige Aspekte der Filmgeschichte, analysieren Filmsprache und setzen das Gelernte in eigenen Kurzfilmen um.

Die Teilnahme ist für die Schulen kostenlos und umfasst eine Fortbildung für Lehrende sowie speziell für das Projekt entwickeltes Unterrichtsmaterial, Kinobesuche für Schulklassen und die Betreuung durch Filmvermittler.

Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt das Projekt „Klassiker sehen – Filme verstehen“, da es das künstlerisch-kreative Potenzial und die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler fördert.

Um auch Kindern aus sozial benachteiligten Familien einen Opernbesuch zu ermöglichen, entwickelt die Komische Oper Berlin seit mehr als zehn Jahren musiktheaterpädagogische Projekte für Schüler. Junge Menschen zwischen 5 und 18 Jahren erleben in Mitmach-Workshops und Hausführungen altersgerecht die Inszenierung von Geschichten. In Form der "Kinderoper" erleben sie die Musik als Ausdrucksform über die reinen Worte hinaus. Abschließend besuchen sie gemeinsam mit ihren Familien eine Aufführung.

Seit 2009 möchte die Komische Oper Berlin vor allem ein Publikum mit türkischen Wurzeln für die Oper begeistern. Seit 2016 findet das Projekt zusätzlich auch mit Berliner "Willkommensklassen" statt, um junge Flüchtlinge sprachlich-kulturell zu integrieren.

Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt die Komische Oper seit 2013, da sie überzeugt ist, dass die musisch-kulturelle Bildung von Kindern zur Charakter- und Persönlichkeitsentfaltung junger Menschen in besonderem Maße beiträgt.

KufE – Kunst fördert Entwicklung
www.weiherbachschule.de

Unsere Kinder wachsen in einer Zeit diverser Herausforderungen auf – ein Balanceakt zwischen Leistung und Wohlbefinden. Nicht selten erwachsen hieraus Lernschwierigkeiten und Konflikte. Seit Februar 2014 läuft an der Weiherbachschule, Grund- und Werkrealschule in Aichtal, das Projekt „Kunst fördert Entwicklung“ (KufE), das Schüler und Lehrer bei diesem Balanceakt unterstützt.

KufE ergänzt die klassischen Lehrmethoden mit kunsttherapeutischen Methoden, in von Kunsttherapeuten betreuten AGs, aber auch integriert in den Schulfächern. Diese Methoden schärfen die Wahrnehmung und Selbstreflexion der Kinder und lenken dadurch die Aufmerksamkeit stärker auf eigene Kompetenzen und Lösungswege.

Die Weiherbachschule kooperiert bei dem Projekt mit der Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen. Ein Ziel dieser Kooperation ist, ein fundiertes Konzept der pädagogischen Kunsttherapie an Schulen auszuarbeiten.

Die Karl Schlecht Stiftung fördert KufE als einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung von Kindern.

Das durch das Evangelische Johannestift Berlin getragene Projekt "KulturPiloten" wendet sich an Grundschüler aus Brennpunktbezirken Berlins. Ziel der Initiative im Rahmen der Kampagne „Kinder beflügeln“ ist es, die Grundschüler mit Kunst und Kultur in Verbindung zu bringen und so ihre kulturelle und soziale Kompetenz zu stärken. Es knüpft an den natürlichen Forscherdrang und die Lernfreude im Kindesalter an und ermöglicht ihnen, über den kulturellen Raum ihre Lebenswelt neu zu erleben, zu erforschen und zu entdecken.

Begleitet von Experten wie Schauspielern, Musikern und Künstlern, aber auch Ingenieuren und Wissenschaftlern, besuchen die Schüler Opernhäuser und Theater, Ausstellungen und Museen, Planetarien und Bibliotheken. Jede Gruppe bildet eine sogenannte "Staffel", für die eine von neun "Musen" mit ihrer besonderen Begabung Pate steht. So bekommen die Kinder die Möglichkeit, im Rahmen des Angebots ihre ganz eigenen Interessen und Vorlieben zu entdecken und auszubauen. 2013 wurden die "KulturPiloten" im Rahmen des Wettbewerbs "Ideen für die Bildungsrepublik" als eine der besten Bildungsideen in Deutschland ausgewählt.

Die Karl Schlecht Stiftung fördert "KulturPiloten" aufgrund seines wirksamen Beitrags zur Verbesserung der Teilhabe an musisch-kultureller und ästhetischer Bildung.

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Kulturschule 2020 Baden-Württemberg
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Kulturelle Bildung an Schulen hat außerordentlich positive Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler einerseits und auf die Schulgemeinschaft als Ganze andererseits. Vor diesem Hintergrund hat das Land Baden-Württemberg in Kooperation mit der Karl Schlecht Stiftung ab dem Schuljahr 2015/16 das fünfjährige Modellprojekt „Kulturschule 2020 Baden-Württemberg“ gestartet.

Ausgewählt wurden zehn Schulen, die daran interessiert sind, sich zu einer "Kulturschule" zu entwickeln. Im Fokus steht die Weiterentwicklung der Unterrichtspraxis aller Fächer mit kreativen Methoden der Künste – nach dem sogenannten "Learning through the arts"-Prinzip –, so dass die Fachinhalte für die Schüler besser erfahrbar werden. Zudem soll dies allen Schülern den Zugang zu Kunst und Kultur eröffnen. Jede Kulturschule erhält hierfür jährlich 10.000 Euro "Kulturbudget".

Die Karl Schlecht Stiftung möchte mit dem Modellprojekt ihr Handlungsziel „Kulturelle Bildung stärken“ strategischer verfolgen. Denn in Kulturschulen sollen Kunst und Kultur nicht nur Sahnehäubchen des schulischen Bildungsauftrags, sondern Motor der inneren Schulentwicklung sein.

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Parallelwelten
www.berlinerfestspiele.de

Der Vermittlungsarbeit von Kultureinrichtungen steht durch die digitale Medienrevolution eine Veränderung bevor. Sie müssen ihre Themen zeitgemäßer, d.h. vor allem im Internet vermitteln, um die Öffentlichkeit besser zu erreichen. Gerade um Jugendliche für kulturelle Themen zu gewinnen, müssen konventionelle Vermittlungsmethoden wie z.B. Gespräche mit Regisseuren digital transformiert werden.

Die Berliner Festspiele gestalten mit dem Projekt "Parallelwelten" ein solches spielerisches Lernangebot für kulturelle Inhalte im digitalen Raum, das die digitalen Kompetenzen und Vorlieben von Jugendlichen berücksichtigt.

Die Karl Schlecht Stiftung fördert "Parallelwelten" ab 2016 für drei Jahre, da es Brücken baut zwischen klassischen Kulturinhalten und neuen Technologien und damit jungen Generationen mehr Zugang zur Kultur verschafft.

TONALi TOUR Stuttgart
www.tonali.de

Die TONALi TOUR begeistert deutschlandweit junge Menschen für klassische Musik und vermittelt Schülern dabei Managementkompetenzen. Sie findet in unterschiedlichen Regionen Deutschlands statt, 2020 auch in der Region Stuttgart. Ziel ist die Umsetzung von jeweils einem professionellen Konzert an drei Schulen einer Region – und zwar zusammen mit einem der drei Jung-Solisten, die mit dem jährlichen TONALi-Preis ausgezeichnet wurden. Die Schüler der drei Schulen stehen dabei miteinander im Wettbewerb: Unter Anleitung der Nachwuchsmusiker und eines renommierten Partners aus der Region organisieren und bewerben sie das Konzert an ihrer Schule. Das Team, das die meisten Zuschauer begrüßen kann, gewinnt den Wettbewerb, der schließlich mit einem gemeinsamen Abschlusskonzert der drei Schulen und der drei Solisten endet. 2020 kommt die TONALi TOUR in die Nähe von Stuttgart nach Fellbach und konnte das Stuttgarter Kammerorchester als regionalen Partner gewinnen.

Die Karl Schlecht Stiftung ist überzeugt, dass kulturelle Bildung die Persönlichkeitsentwicklung fördert. Diese ist wie auch die im Projekt vermittelte Managementkompetenz ein wichtiger Baustein für „Good Leadership“. Daher unterstützt die Karl Schlecht Stiftung 2020 die TONALi TOUR und den damit verbundenen Wettbewerb der Schulen in der Region Stuttgart.

Künstlerischer Nachwuchs

aed neuland-Förderpreis
www.aed-neuland.de

Der aed e.V., eine von Stuttgarter Ingenieuren, Architekten und Designern gegründete Initiative, verleiht alle zwei Jahre den „neuland“-Förderpreis für junge Gestalter. „neuland“ soll als Plattform für ambitionierte Nachwuchsgestalter dienen, die gesellschaftliche Herausforderungen erkennen. Ziel ist es, innovative und nachhaltige Gestaltung zu fördern, die sich durch größtmögliche ökonomische wie ökologische Qualität auszeichnet, funktional und nutzerfreundlich zugleich ist, aber auch höchsten ästhetischen Anforderungen entspricht.

Bewerben können sich Studenten und Absolventen mit Arbeiten aus den Bereichen "Architektur & Engineering", "Ausstellungsdesign und Innenarchitektur", "Industrie- und Produktdesign", "Kommunikations- und Grafikdesign" und "Interaktionsdesign". Die prämierten Werke werden anschließend bei einer Wanderausstellung gezeigt.

Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt „neuland“ seit 2013, da der Wettbewerb gesellschaftlich engagierten Nachwuchs im künstlerisch-gestalterischen Bereich stärkt.

#bfree – a European Symphony
www.stegreif-orchester.de

Kein Dirigent und keine Partitur – dafür eine große Portion Kreativität und Improvisation: Das 2015 gegründete STEGREIF.orchester hinterfragt mit seinem Konzept musikalische Konventionen und überrascht immer wieder mit ungewöhnlichen Inszenierungen. So auch 2020: Unter dem Titel „#bfree“ kombiniert das junge Ensemble Re-Kompositionen und Originalausschnitte von Beethovens 9. Sinfonie, der „Europa-Sinfonie“, mit europäischen Volksliedern und zeichnet so ein buntes Bild, das die Vielfalt Europas wiederspiegelt. Die Produktion entstand in Kooperation mit dem PODIUM Esslingen – einer Plattform, die es jungen Menschen ermöglicht, mit alternativen Konzert- und Musikvermittlungsformaten zu experimentieren.

Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt "#bfree – a European Symphony" aufgrund der neuartigen Inszenierung durch die künstlerischen Nachwuchstalente, die viel Raum zur kreativen Persönlichkeitsentfaltung bietet.

Kunstcamp │ Kunstprofis
www.jugendkunstschulen.de

Im Unterschied zur Musik, die oft gemeinsam gemacht wird, ergeben sich für Kinder und Jugendliche mit Interesse an bildender Kunst weniger Gelegenheiten, mit Gleichgesinnten künstlerisch zu arbeiten. Deshalb veranstaltet der Landesverband der Kunstschulen Baden-Württemberg jeden Sommer das „KunstCamp“. Das einwöchige Workshop-Programm bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, gemeinsam kreativ zu sein und sich auszutauschen.

Auch das Projekt „Kunstprofis“ des Landesverbands fördert das gemeinsame Erleben von Kunst bei Kindern: Schüler der achten und neunten Klasse besuchen Galerien und erweitern durch Workshops ihre kreative Kompetenz. Ihre Erfahrungen geben die neuen „Kunstprofis“ als Mentoren an ihre Mitschüler weiter und organisieren Projekte an ihren Schulen, um bei jüngeren Schülern die Lust an Kreativität und Kunst zu wecken.

Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt das „KunstCamp“ und die „Kunstprofis“, da die Projekte nicht nur die künstlerischen Fähigkeiten, sondern auch die soziale Kompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken.

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undefined Modellphase der „Kunstprofis“ erfolgreich abgeschlossen“ (17.12.2019) 

Opernkinderorchester
www.staatsoper-berlin.de

Die Staatsoper Unter den Linden hat sich zum Ziel gesetzt, ein Kinderorchester zu etablieren. Zusammen mit 15 Berliner Musikschulen hat sie 2018 das Projekt „Opernkinderorchester“ gestartet. Im Opernkinderorchester partizipieren Kinder zwischen 7 und 12 Jahren, die zuvor unter musikalischen und pädagogischen Gesichtspunkten von ihren Musiklehrern ausgewählt wurden, aktiv am Opernbetrieb. Die jungen Musiker tauchen durch Probenbesuche, Workshops und das gemeinsame Musizieren unter der Leitung des Berliner Dirigenten Max Renne in den Opernbetrieb ein.

Jährliche Höhepunkte des Opernkinderorchesters sind Konzerte und Aufführungen im Rahmen der Festtage der Staatsoper, wo die Kinder als gleichberechtigte Teilnehmer neben der Philharmonie auftreten. Darüber hinaus tritt das Orchester an Schulen auf, um die Begeisterung für Musik an weitere Kinder zu übertragen.

Die Karl Schlecht Stiftung fördert das Opernkinderorchester, da die frühe Orchestererfahrung nicht nur die Freude am gemeinsamen Musizieren steigert, sondern auch einen entscheidenden Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen leistet.

PODIUM Festival Esslingen
www.podium-esslingen.de

 

Das „PODIUM Festival Esslingen“ ist seit 2009 eine Plattform für junge Menschen, um mit alternativen Konzert- und Musikvermittlungsformen zu experimentieren. Jedes Jahr kommen rund 80 junge, hochtalentierte Künstler aus ganz Europa zusammen, um Ansätze eines zeitgenössischen Umgangs mit Klassischer und Neuer Musik zu erproben. Dabei entstehen an 10 intensiven Festivaltagen rund 20 neue Programme und Produktionen für verschiedenste Zielgruppen.

Ziel ist das exemplarische Erforschen der Wirkungsdimensionen von Kunstmusik: als ästhetisch-sinnliche Erfahrung für Jung und Alt, als gesellschaftlichen Reflektionsraum und als Chance für die Kulturelle Bildung. Damit stellt das Festival einen Ort des Dialogs dar. Begleitet wird das Festival von einem Education-Programm für rund 800 Fünftklässler und 10 Kitas der Stadt Esslingen, das Musik zeitgemäß vermittelt.

Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt das Projekt „PODIUM Festival Esslingen“, da es einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der kreativ-schöpferischen Kompetenz leistet.

Kulturelle Kompetenz in der Wirtschaft

Bronnbacher Stipendium
www.bronnbacher-stipendium.de

Das  „Bronnbacher Stipendium" ist ein Programm zur kulturellen Bildung angehender Führungskräfte. Es wurde 2004 vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. entwickelt. Angeboten wird das Stipendium an der Universität Mannheim und am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Es richtet sich an Master- und Promotionsstudenten kulturfernerer Fächer wie Jura, Wirtschaftswissenschaften oder der MINT-Fächer.

Die Stipendiaten werden im Dialog mit Kunstvermittlern, Künstlern, kunst- und kulturinteressierten Unternehmerpersönlichkeiten und Spitzenmanagern interaktiv an zeitgenössische Kunst und Kultur herangeführt, um ihre kulturelle Kompetenz weiterzuentwickeln. Dabei lernen sie neue Ansätze kennen, verbessern ihre Fähigkeit zum Perspektivwechsel und werden sich ihrer Kreativität bewusst. Es gibt in Deutschland kein vergleichbares Programm zur kulturellen Bildung und Kompetenzschulung angehender Führungskräfte. Das Bronnbacher Stipendium schließt damit eine Lücke in der universitären Ausbildung von Führungsnachwuchs.

Die Karl Schlecht Stiftung ist überzeugt, dass kulturelle Kompetenz den Blickwinkel erweitert, neue Lösungsansätze aufzeigt und damit Innovationen und gute Führung befördert.

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undefined Imagefilm: „Bronnbacher Stipendium: Kulturelle Kompetenz für künftige Führungskräfte" (09.10.2018)

DISCOVER – leadership training through arts
www.kulturkreis.eu

"DISCOVER – leadership training through arts" zielt auf die Stärkung kultureller Kompetenz von Nachwuchsführungskräften zur Entwicklung erfolgreicher Führungs- und Unternehmerpersönlichkeiten in der Wirtschaft. Es ist ein Kooperationsprogramm des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e.V., der Daimler AG und der Karl Schlecht Stiftung.

DISCOVER findet als kompaktes viertägiges Progamm mehrmals im Jahr mit je 20 Teilnehmern statt. Es richtet sich an Studenten und Promovierende sowie Daimler-Trainees. Das Programm ermöglicht ihnen die aktive Durchdringung von künstlerischen Arbeitsprozessen und Techniken zur Inspiration für den zukünftigen beruflichen Führungsalltag in Unternehmen.

Das Stipendiatenprogramm „gegenwART“ des Kunstmuseums Stuttgart fördert die Fähigkeit zur Achtsamkeit bei potentiellen Führungskräften durch die Auseinandersetzung mit Kunst. Es richtet sich an Master- und Promotionsstudenten aus der Region Stuttgart.

Wer sich ganz und gar auf das Betrachten eines Kunstwerks einlässt, kann erleben, wie sich seine Sinne, weg vom alltäglichen Grundrauschen, auf ein Objekt im Jetzt fokussieren. „gegenwART“ nutzt diesen Effekt der Konzentration: Die Stipendiaten lernen durch die Auseinandersetzung mit Kunst und mit Hilfe des von Jon Kabat-Zinn entwickelten Programms "Mindfulness-Based-Stress-Reduction" (MBSR), den gegenwärtigen Moment bewusst wahrzunehmen. Diese Fähigkeit zur Achtsamkeit hilft ihnen, mit Denkmustern zu brechen, sich Unbekanntem unvoreingenommen zu öffnen und zu einer wohlwollenden Haltung sich selbst und anderen gegenüber zu gelangen – Fähigkeiten, die eine gute Führungskraft ausmachen. Ergänzt wird die rezeptive Kreativität durch praktisches kreatives Arbeiten.

Die Karl Schlecht Stiftung ist überzeugt, dass Kulturelle Bildung zur Persönlichkeitsentwicklung beiträgt und dass gute Führung kreativ-schöpferische Kompetenz benötigt. Daher unterstützt sie diesen in Deutschland einzigartigen Ansatz, Techniken der Selbstwahrnehmung und ästhetischen Wahrnehmung miteinander zu verbinden.

Forschungsfonds Kulturelle Bildung
www.rat-kulturelle-bildung.de

Mathematik oder Erdkunde gehören für die meisten ganz selbstverständlich zur Allgemeinbildung. Damit die Kulturelle Bildung – also die Fähigkeit, die Welt unter ästhetischen Gesichtspunkten zu betrachten und kreativ-schöpferisch zu handeln – zukünftig ebenso selbstverständlich zu diesem Kanon gehört, wurde 2015 der „Forschungsfonds Kulturelle Bildung“ ins Leben gerufen. Dieser fördert Forschung zur Qualität, zur Wirkung und zu den Praxisvoraussetzungen Kultureller Bildung.

Nachdem der Schwerpunkt der Förderung von 2015 bis 2017 zunächst auf der Grundlagenforschung zur Wirkung Kultureller Bildung lag, werden bis Ende 2020 mit zwei neuen Forschungslinien konkrete Wirkungsfelder unter die Lupe genommen. Die Karl Schlecht Stiftung lenkt den Blick durch die von ihr geförderten Forschungslinie „Ethik und Leadership“ auf die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung angehender Führungskräfte. Derzeit läuft dafür an der Frankfurt University of Applied Sciences die Studie „Durch Kulturelle Bildung zu Good Leadership: Theoretische Grundlagen und didaktische Konzepte für eine kulturpädagogische Führungskräftequalifizierung“.

Der Forschungsfonds ist eine Initiative des Rates für Kulturelle Bildung e.V., welcher von einem Stiftungsverbund getragen wird und sich mit der Situation der Kulturellen Bildung in Deutschland befasst. Die Karl Schlecht Stiftung ist überzeugt, dass gute Führung kreativ-schöpferische Kompetenz benötigt. Daher ist sie Mitglied des Rates und unterstützt den Forschungsfonds.

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 undefined Video: „Forschungsprojekt: Fördern Kunst und Kultur Führungskompetenzen?" (25.09.2019)