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Projekte

Ethische Wertebildung


Gute Führung braucht eine ethische Wertehaltung – sie muss vor allem fair und gewissenhaft sein. Vision der Karl Schlecht Stiftung ist es, dass weltweit durch ethische Prinzipien und ethischen Dialog Vertrauen geschaffen wird, insbesondere von den Menschen in der Wirtschaft. Deshalb setzen wir uns im Themenfeld "Ethische Wertebildung" ein für

•  die ethische Bildung von Schülern
•  den interkulturellen Wertedialog
•  ethische Standards in der Wirtschaft

 Hier unsere Förderbereichsbroschüre "Einblicke" zur Ethischen Wertebildung ansehen:

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Ethische Bildung von Schülern

Philosophieren in Baden-Württemberg
www.philosophische-bildung.de

Um in unserer heutigen Welt Orientierung zu erlangen, müssen Kinder von klein auf lernen, selbstständig zu denken und zu reflektieren. Deshalb setzt sich die Akademie für Philosophische Bildung und WerteDialog mit ihrem Projekt „Philosophieren in Baden-Württemberg“ für die Verbreitung des Philosophierens als Bildungs- und Erziehungsprinzip ein.

Neben Publikationen und Fortbildungen für Lehrer aller Schulformen etablierte die Akademie 2019 in Schuttertal die erste philosophierende Modellschule in Baden-Württemberg: eine Grundschule, in der Lehrer konsequent auf das Philosophieren mit ihren Schülern setzen – und das nicht nur im Fach Religion, sondern als durchgängiges Unterrichtsprinzip in allen Fächern. Davon profitieren die Kinder sprachlich und argumentativ, aber auch im Umgang mit ihren Mitschülern und ihrer Umwelt. Das Konzept soll nun auf weitere Schulen übertragen werden.

Die Karl Schlecht Stiftung ist überzeugt, dass ethische Wertebildung früh ansetzen muss. Deshalb unterstützt sie seit 2015 das Projekt „Philosophieren in Baden-Württemberg“.

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Weltethos in der Schule
www.weltethos.org

Weltethos, das ist die Vision eines globalen Bewusstseinswandels im Ethos: Menschen – ob weltweit, national oder lokal – sind für ein friedliches Zusammenleben auf gemeinsame elementare ethische Werte, Maßstäbe und Haltungen angewiesen. Die Stiftung Weltethos wurde initiiert von Prof. Dr. Hans Küng. Ziel der Stiftung Weltethos ist es, einen Grundbestand an den ethischen Normen zu formulieren, welche die Weltreligionen und die großen historischen Kulturräume miteinander verbinden.

Seit 1998 fördert die Karl Schlecht Stiftung die Stiftung Weltethos. Heute steht, neben der Entwicklung eines praxiswirksamen Ethos in der Wirtschaft, die Vermittlung der Weltethos-Idee in Kindergärten und Schulen im Vordergrund.

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undefined Video: "Weltethos erklärt in 2 Minuten" (29.09.2016)
undefined Video: "20 Jahre Stiftung Weltethos" (22.12.2015)



Das Evangelische Johannesstift Berlin hat im Rahmen seiner Kampagne „Kinder beflügeln“ 2019 das Pilotprojekt „Was uns verbindet – Fünf Weltreligionen in unserem Klassenzimmer“ initiiert, um den interreligiösen Dialog von jungen Menschen in der Schule zu erleichtern.

In Berliner Grundschulen haben bis zu 80 Prozent der Kinder einen Migrationshintergrund. Die meisten Kinder wissen jedoch sehr wenig über die jeweils anderen Religionen und begegnen sich – zumindest mit Blick auf den Glauben – oft mit wenig Verständnis.

Hier setzt das Projekt "Was uns verbindet" an. In speziellen Workshops sollen die Kinder die Wurzeln der fünf Weltreligionen kennenlernen und gemeinsam erarbeiten, was ihre Religionen verbindet und unterscheidet. Dabei sollen auch die von der Stiftung Weltethos entwickelten Unterrichtsmaterialien zur Weltethos-Idee zum Einsatz kommen. Das Projekt wird derzeit in der 5. Klasse einer Berliner Grundschule erprobt.

Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt „Was uns verbindet“, da es einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der ethischen Wertebildung in der Schule leistet.

Wirtschafts.Forscher!
www.wirtschafts-forscher.de

Wie lassen sich Fragen der Ethik, Wirtschaft und Digitalisierung verbinden? Genau das lernen Jugendliche im Programm "Wirtschafts.Forscher!", das von der PwC-Stiftung in Kooperation mit EDUCATION Y, dem Institut für Ökonomische Bildung Oldenburg und der Karl Schlecht Stiftung durchgeführt wird. Schüler der Klassen 8-10 gehen systematisch der Frage nach, was es bedeutet, in Zeiten der Digitalisierung verantwortungsbewusst zu wirtschaften und zu konsumieren. Bei ihren Recherchen können sie das Wi.Fo!-Lab nutzen –  eine eigens für das Projekt eingerichtete Onlineplattform, die stetig neue Inhalte zu dem Themenkomplex bietet. 

Die Karl Schlecht Stiftung ist überzeugt, dass "Wirtschafts.Forscher!" zur ethischen Wertebildung beiträgt und die verantwortungsbewusste Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit von Jugendlichen fördert. Deshalb unterstützt sie seit 2016 die Umsetzung des Programms in Baden-Württemberg.

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undefined Im Gespräch: "Ethik bewusst in Verbindung mit wirtschaftlichen Themen zu setzen, ist für die meisten neu" (10.03.2020)
undefined Video: "Wirtschafts.Forscher!" (25.11.2016)



„ZEICHEN SETZEN“, ein Projekt der Stiftung Deutsches Designmuseum, hilft 12- bis 18-Jährigen dabei, sich auf kreative Weise mit ethischen Fragen auseinanderzusetzen und sich dabei der eigenen Werte bewusst zu werden: In Workshops analysieren die Jugendlichen religiöse Symbole, aber auch vertraute Markenbilder und hinterfragen die Botschaften, die dahinterstecken. Anschließend entwerfen sie selbst Symbole, die ihre eigenen Überzeugungen wiederspiegeln. Damit diese „Verbildlichung“ gelingt, lernen die Jugendlichen die Grundlagen des Designs kennen, reflektieren gemeinsam ihre eigenen Werte und priorisieren einzelne Aspekte daraus. So fördert „ZEICHEN SETZEN“ die ethische Wertebildung.

Die Karl Schlecht Stiftung ist davon überzeugt, dass „ZEICHEN SETZEN“ mit dieser neuartigen Kombination aus Ethik und Design die Persönlichkeitsentwicklung und die Wertebildung der Schüler in besonderem Maße fördert und so zum Stiftungsziel beiträgt.

 

Wertedialog

Campus-Debatten
www.vdch.de/campus-debatten

Die Campus-Debatten sind studentische Redewettbewerbe, bei denen gezielt Streitgespräche zu aktuellen Themen geführt werden. Dabei müssen die Debattanten eine zugeloste Meinung verteidigen und sich in die Argumente ihrer Mitstreiter reindenken, um diese zu entkräften. Dadurch wird die Reflexion der eigenen Meinung angeregt und der Austausch gefördert. Die Debatten folgen strengen Regeln. Anschließend bewertet eine erfahrene Jury unter möglichst fairen Bedingungen die argumentative und rhetorische Leistung und gibt Anregungen für die individuelle Weiterentwicklung.

Die Karl Schlecht Stiftung ist überzeugt, dass der für eine gute Debatte notwendige Perspektivenwechsel und der faire Umgang mit anderen Meinungen das gegenseitige Verständnis fördern und die ethische Wertebildung vorantreiben. Daher unterstützt sie seit 2013 die Campus-Debatten-Serie des Verbands der Debattierclubs an Hochschulen (VDCH).

 

China Centrum Tübingen
www.cct.uni-tuebingen.de

Mit dem wirtschaftlichen Aufstieg Chinas ging eine umfassende internationale Vernetzung des Landes einher, auch mit Deutschland. Um den zunehmenden Dialog mit China zu vereinfachen und erfolgreich zusammenzuarbeiten, müssen wir insbesondere die chinesischen Wertevorstellungen verstehen, welche die Wirtschaft und Gesellschaft im gegenwärtigen China stark prägen.

Zentrale Aufgabe des CCT ist es, die aktuell in China vorherrschenden Wertevorstellungen, ethischen Normen und Geistesströmungen zu analysieren und an eine breite Öffentlichkeit zu vermitteln. Inwieweit diese Werte den Aufstieg Chinas zu einer Weltmacht erklären können, ist die Forschungsfrage der Juniorprofessor. Eine besondere Herausforderung und Alleinstellungsmerkmal des CCT ist es, die Forschungsergebnisse auch in die deutsche Wirtschaft zu transferieren, um potenzielle Konflikte in der Zusammenarbeit mit chinesischen Wirtschaftspartnern erkennen bzw. vermeiden zu helfen.

Die Karl Schlecht Stiftung gründete 2016 das CCT an der Universität Tübingen, um den ethischen Wertedialog und die bilaterale Vertrauensstiftung zu fördern.

Zum fünfjährigen Bestehen des CCT im Jahr 2021 gibt es auf YouTube den Vortrag "Chinakompetenz heute" von Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer, Leiter des CCT.

Mehr erfahren:

undefined „Was prägt 2019 das Business mit China?“ (19.02.2019)
undefined „China@School –  erste Fachtagung in Baden-Württemberg“ (30.09.2017)

Deutsches Lehrkräfteforum
www.deutsches-lehrkraefteforum.de

Das Deutsche Lehrkräfteforum ist eine unabhängige Initiative für engagierte Lehrer, Referendare und Lehramtsstudenten aller Fächer und Schulformen. Kernstück ist die gleichnamige Veranstaltung "Deutsches Lehrkräfteforum", die jährlich im September stattfindet. Der bundesweite Austausch ermöglicht den Teilnehmern, Beispiele guter Praxis in die Breite zu tragen, ihre Arbeit gemeinsam weiterzuentwickeln und ihre Anliegen gegenüber Politik und Öffentlichkeit zu positionieren. Im Zuge der Jahresveranstaltung werden auch finanzielle Förderungen für ausgewählte Schulprojekte vergeben. Das Forum wird ergänzt durch kostenlose Webinare, die über das Jahr zur Verfügung gestellt werden. Das Thema des Deutschen Lehrkräfteforums 2020 ist "Gemeinsam gute Schule gestalten".

Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt das Deutsche Lehrkräfteforum seit 2019 aufgrund dessen Beitrag zur "Ethischen Wertebildung".

Dialogue Institute
www.dialogueinstitute.org

Das Dialogue Institute (DI) an der Temple University Philadelphia (USA) fördert seit 2008 interreligiösen und interkulturellen Werteaustausch. Unter der Leitung von Prof. Leonard Swidler leistet das Institut einen amerikanischen Beitrag zur internationalen Debatte über die Bedeutung und Umsetzung der von der Karl Schlecht Stiftung unterstützten Weltethos-Idee.

Die Karl Schlecht Stiftung fördert das Dialogue Institute seit 2017 mit dem Ziel, das Thema "Weltethos und Business" in die amerikanische Wirtschaft hineinzutragen.

World Ethics Institute Beijing
weibenglish.sinaapp.com

Das World Ethics Institute Beijing (WEIB) an der Peking-Universität erforscht die ethischen Normen und Werte verschiedener Kulturen und ihre Relevanz für die Wirtschaft. Dabei stehen chinesische Lehren wie der Konfuzianismus im Fokus. Direktor ist der renommierte chinesische Philosoph und Konfuzianismus-Experte Prof. Dr. Tu Weiming.

Seit 2014 richtet das WEIB einmal jährlich den "Discourse on Confucian Entrepreneurs" aus – eine öffentliche Konferenz, bei der Wissenschaftler und Unternehmer aus der ganzen Welt zusammenkommen, um wirtschaftsethische Fragen im Kontext Chinas und der Welt zu diskutieren. Seine Arbeit zielt auf eine kritische Neubeurteilung des westlichen Modells des "Homo Oeconomicus" und damit auf ein differenzierteres Verständnis der jüngsten globalen Krisen. Das WEIB orientiert sich dabei an der Idee eines gemeinsamen Weltethos von Hans Küng.

Das WEIB entstand 2012 auf Initiative von Karl Schlecht aus der Zusammenarbeit zwischen den Universitäten Peking und Tübingen. Organisatorisch ist es eng verwoben mit dem Institute of Advanced Humanistic Studies (IAHS) der Peking-Universität. Die Karl Schlecht Stiftung hat  das WEIB gegründet, um den ethischen Wertedialog zu fördern, der gegenseitiges Verständnis unterstützt und Vertrauen ermöglicht.

Mehr erfahren:
undefined "Discourse on Confucian Entrepreneurs 2019" (29.10.2019)

  

Ethische Standards in der Wirtschaft

Weltethos-Institut
www.weltethos-institut.org

Das Weltethos-Institut an der Universität Tübingen wurde 2011 auf Initiative der Karl Schlecht Stiftung gegründet und hat 2012 seine Arbeit aufgenommen.

Ziel des Weltethos-Instituts ist es, moralisches Handeln in der globalen Wirtschaft sowie den Dialog der Kulturen auf der Grundlage eines gemeinsamen Weltethos zu fördern. Dafür verfolgt es zum einen den Ansatz, die Idee des Ethos in der Wirtschaft zu erklären, und zum anderen, Studenten (als mögliche künftige Führungskräfte der Wirtschaft) im Sinne eines Wirtschaftsethos auszubilden. Darüber hinaus vernetzt sich das Weltethos-Institut mit Wissenschaftlern, Instituten, Organisationen und Initiativgruppen weltweit, insbesondere mit dem im Oktober 2012 gegründeten World Ethics Institute Beijing (WEIB) an der Peking-Universität in China.

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undefined "Weltethos-Institut fördert ethisches Bewusstsein in der Unternehmenskommunikation" (26.11.2019)
undefined "Bundespräsident Steinmeier hält 14. Weltethosrede" (16.10.2019)
undefined "Weltethos-Ambassador-Programm gestartet" (29.03.2019)

Doktorandenkolleg „Ethik und gute Unternehmensführung“
www.wcge.org

Was zeichnet gute Führung aus? Welche gesellschaftliche Verantwortung tragen Unternehmer? Und wie wirtschaftet man ethisch? Die Stipendiaten des Doktorandenkollegs "Ethik und gute Unternehmensführung" am Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik (WZGE) forschen drei Jahre lang zu Fragen wie diesen. Ziel sind wissenschaftlich fundierte und zugleich praxistaugliche Lösungsansätze für ethisches Wirtschaften. Dabei profitieren die Doktoranden von der Anbindung an das WZGE: Der gemeinnützige Think Thank bietet mit dem Kolleg ein begleitendes Studienprogramm und den Zugang zu Partnern aus der Praxis: So stehen den Stipendiaten für ihre Forschung die Erkenntnisse führender Wissenschaftler, die Erfahrungen von Entscheidern aus Unternehmen und die Perspektiven zivilgesellschaftlicher Akteure zur Verfügung.

Die Karl Schlecht Stiftung hat das Doktorandenkolleg 2013 eingerichtet und vergibt Stipendien dafür, um für das Thema "Ethisches Wirtschaften" zu sensibilisieren und ethische Standards in der Wirtschaft zu fördern.

Mehr erfahren:

undefined „WZGE-Dialog zum Thema „Veränderung, Vertrauen, Verantwortung" (27.06.2019)