"Wie ich wurde, wer ich bin": Auftakt mit Fußballer Kalou

Foto: Martin-Gropius-Bau, Tanzini di Bella

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Wie bewältigen Menschen Krisen? Wie findet man wieder – oder überhaupt – einen Weg, sein Leben zu gestalten? Am vergangenen Donnerstag startete im Berliner Martin-Gropius-Bau die Vortragsreihe „MGB Perspektive²: Wie ich wurde, wer ich bin“. Rund 30 Berliner Schüler nutzten die Gelegenheit, von Profifußballer Salomon Kalou zu erfahren, wie er seinen Lebensweg trotz massiver Hürden gemeistert hat.

Kalou, in der Elfenbeinküste aufgewachsen und heute Spieler beim Herta BSC, hatte aufgrund eines Geburtsfehlers einen schwierigen Start ins Leben. Um sich seinen Traum vom Profifußballer zu erfüllen, musste er außergewöhnlich hart arbeiten. Auf die Frage eines Schülers, ob er einen Plan B hatte, antwortete Kalou: „Nein. Man muss sich vorstellen, dass es klappt, das Ziel visualisieren. Wenn man ein Ziel hat, ist es das Wichtigste, sich ganz darauf zu konzentrieren.“

Die Vortragsreihe „Wie ich wurde, wer ich bin“, die von den Berliner Festspielen organisiert wird, geht am 1. Februar weiter mit Mo Asumang, Moderatorin, Regisseurin und Autorin. Ziel der Reihe ist es, Jugendlichen durch Vorbilder Mut zu machen – Mut, ihre Träume zu Zielen zu machen und an die eigenen Stärken zu glauben. Die Karl Schlecht Stiftung fördert die Initiative, da der direkte Kontakt mit Vorbildern das Bewusstsein für die eigene Gestaltungskraft auf besondere Weise schärft.

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