Projekte

Bildung


Vision der Karl Schlecht Stiftung ist es, dass jeder junge Mensch sein Potenzial im Bildungssystem entfalten und dadurch sein Leben selbstbestimmt und erfolgreich gestalten kann. Dazu setzt sie sich für die Stärkung von Selbstkompetenz und Selbstbewusstsein, für mehr Wertebewusstsein und für mehr unternehmerisches Denken und Handeln bei Kindern und Jugendlichen ein. Mit ihren schulischen und außerschulischen Projekten zur Persönlichkeitsbildung, zur Ethischen Bildung und zur Entrepreneurship Education will die Karl Schlecht Stiftung dazu beitragen, dass sich junge Menschen bestmöglich entfalten, reflektiert und werteorientiert handeln und unternehmerische Kompetenz erlangen.

Innerhalb ihres Förderbereiches "Bildung" unterstützt die Karl Schlecht Stiftung derzeit folgende Projekte und Institutionen:

 

Agentur mehrwert
www.agentur-mehrwert.de

Stärkung sozialer Kompetenz und Persönlichkeitsbildung an Schulen

Arbeitgeber und Hochschulen verlangen heute ein Mehr an Sozialkompetenz von jungen Menschen. Das familiäre Umfeld scheint für dessen ausreichende Vermittlung jedoch nicht mehr der geeignete Rahmen zu sein. Die Erwartungen an Schulen, soziale Kompetenzen zu fördern, sind enorm gestiegen. Zur gezielten Vermittlung werden Lehrern jedoch keine bzw. zu wenig Ressourcen zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig wird die Frage nach der Führungskompetenz von Schulleitungen – als Voraussetzung für die Implementierung eines Schulcurriculums "Soziales Lernen" – noch zu wenig in den Blick genommen.

Die Agentur mehrwert berät Lehrer und Schulleitungen bei der Einführung eines solchen Schulcurriculums. Darüber hinaus unterstützt sie sie bei der Auswahl und Vermittlung geeigneter Coaches, Trainings und sozialer Projekte mit außerschulischen Partnern.

Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt die Agentur mehrwert, da sie hiermit einerseits einen wirkungsvollen Beitrag zur Wertevermittlung und damit Persönlichkeits- und Charakterbildung bei Kindern und Jugendlichen leistet und andererseits die Leadership-Kompetenz von Schulleitungen stärkt.


Akademie Kinder philosophieren
www.kinder-philosophieren.de

Philosophieren als Bildungsprinzip

Die Akademie Kinder philosophieren setzt sich seit 2007 für die Verbreitung des Philosophierens als Bildungs- und Erziehungsprinzip ein. Durch Projekte, Fortbildungen und Publikationen wird die Methode der philosophischen Gesprächsführung an Kindertagesstätten, Schulen, Erzieher und Lehrer weitergeben. Insgesamt besuchen jährlich weit über 1.000 Lehrer und Erzieher die Fortbildungen der Akademie.

Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt das Bestreben der Akademie, die pädagogische Methode im Rahmen des Projektes "Philosophieren mit Kindern in Baden-Württemberg" auch in dieser Region zu verankern. Seit 2015 bietet die Akademie entsprechende Fortbildungen und Workshops für Kinder und Jugendliche, Erzieher und Lehrer in Baden-Württemberg an.


Early Excellence
www.early-excellence.de

Bestmögliche Bildung für jedes Kind ermöglichen

Ziel von Early Excellence ist es, die Fähigkeiten eines jeden Kindes individuell zu fördern und die Eltern intensiv in den Bildungsprozess ihrer Kinder miteinzubeziehen. Early Excellence stellt ausdrücklich nicht die Förderung einer kleinen Bildungselite dar. Der Exzellenzanspruch richtet vielmehr sein Augenmerk auf die Qualität der pädagogischen Arbeit. Dadurch soll die bestmögliche Bildung eines Kindes – also exzellente Entfaltungsmöglichkeiten – für die kindliche Entwicklung ermöglicht werden. Early Excellence Kinder- und Familienzentren schaffen ganzheitliche Beratungs- und Unterstützungsangebote für Familien.

Early Excellence wurde über ein Berliner Modellprojekt zum frühpädagogischen Programm in ganz Deutschland. Mehr als 400 Einrichtungen orientieren sich mittlerweile bundesweit an dem Ansatz, dessen Grundelemente auch in die Bildungsprogramme der Länder eingeflossen sind. 

Die Karl Schlecht Stiftung fördert in Kooperation mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung das Bildungskonzept aufgrund seines beispielhaften Ansatzes zur individuellen Unterstützung kindlicher Bildungsprozesse sowie zur Elternbildung und -beteiligung.


Ethik in der Schule
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Ethik an der Schule – AG Ethik als Alternative

In Baden-Württemberg besteht die Situation, dass zwar in der Grundschule und in allen Klassenstufen der allgemeinbildenden Schulen konfessioneller Religionsunterricht erteilt wird. Als Alternative für Kinder, die daran nicht teilnehmen, gibt es Ethikunterricht jedoch erst ab Klasse 7 im Gymnasium und ab Klasse 8 an den Haupt-, Werkreal- und Realschulen.

Am Eduard-Spranger-Gymnasium (ESG) in Filderstadt fördert die Karl Schlecht Stiftung deshalb seit dem Schuljahr 2014/15 modellhaft die Einrichtung einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft (AG) Ethik in Klasse 5 und 6 mit vier Unterrichtsstunden pro Woche.

Ausgehend von den sehr guten Erfahrungen am ESG Filderstadt wurde die AG Ethik zu Beginn des Schuljahres 2015/16 auf zwei weitere Schulen in Filderstadt ausgeweitet: die Realschule Bernhausen und die Realschule Bildungszentrum Seefälle Bonlanden.

Der Ethikunterricht soll helfen, eine werteorientierte Grundbildung für alle Kinder zu ermöglichen und gleichzeitig zu vermeiden, dass Kinder Hohlstunden haben. Im Rahmen der AG Ethik sollen die Schüler auch die Idee und Notwendigkeit eines gemeinsamen Weltethos kennen- und verstehen lernen.


Network for Teaching Entrepreneurship
www.nfte.de

Unternehmergeist in Schulen fördern

Das Network for Teaching Entrepreneurship e.V. (NFTE) bietet seit 1987 ein international erprobtes Modul zur "Entrepreneurship Education" für Lehrer aller Schularten an, also ein Modul zur pädagogischen Vermittlung von unternehmerischem Denken und Handeln. NFTE ist Mitglied der Initiative "Unternehmergeist in die Schulen" des Bundesministeriums für Wirtschaft und qualifiziert Lehrer zu "Certified Entrepreneurship Teachers" (CET).

Aufgrund der hohen Relevanz einer frühen "Entrepreneurship Education" fördert die Karl Schlecht Stiftung NFTE seit 2014. Ziel ist es, das Wirtschaftsverständnis und die unternehmerischen Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale bei Schülern zu fördern. Dazu gehört auch die Stärkung der Motivation, selbst unternehmerisch tätig zu werden.

Seit 2017 wird das NFTE-Programm an Hochschulen angeboten, konkret an acht Pädagogischen Hochschulen und Fachseminaren in Baden-Württemberg, um bereits angehende Lehrer für das Thema "Entrepreneurship Education" zu sensibilisieren.

Rock it Biz
www.rockitbiz.org

Rock it Biz-Sommercamps - Unternehmertum ausprobieren

"Rock it Biz" ist eine gemeinnützige Organisation, die 2010 von erfolgreichen Unternehmern gegründet wurde. Ihr Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen die Grundsätze für Unternehmertum zu zeigen und ihren Unternehmergeist zu entfachen. Schüler der Klassen 6-9 können durch "Rock it Biz" selbst zum Unternehmesgründer werden: Im Verbund mit ihren Klassenkameraden können sie ein eigenes Unternehmen gründen – "Rock it Biz" zeigt ihnen Schritt für Schritt, wie das geht.

Aufgrund der hohen Relevanz einer frühen "Entrepreneurship Education" fördert die Karl Schlecht Stiftung die Rock it Biz-Sommercamps in Stuttgart.

Social Impact Lab Stuttgart
stuttgart.socialimpactlab.eu

Starthilfe für „Social Startups“

Das „Social Impact Lab Stuttgart“ unterstützt Gründerteams für Sozialunternehmen in der Start- und Gründungsphase mit dem Stipendienprogramm „Wirkungsschaffer“. Das Stipendium beinhaltet professionelle Coachings, Workshops und einen Arbeitsplatz in einem Co-Working Space.

Ziel ist es, solche Startups zu unterstützen, die mit ihren Konzepten gesellschaftliche Herausforderungen unternehmerisch lösen möchten, sogenannte „Social Startups“. Die Gründer können die Infrastruktur des „Social Impact Lab“ acht Monate lang nutzen, um ihre Idee in die Tat umzusetzen und Zugang zu Finanzierungen zu bekommen.

Die gemeinnützige Dachorganisation „Social Impact gGmbH“ ist an sieben Orten Deutschlands als Startup-Zentrum mit eigenen Räumlichkeiten vertreten. Das „Social Impact Lab Stuttgart“ wurde im September 2017 in der Merz Akademie eröffnet. Aufgrund der hohen Relevanz von verantwortungsvollem Unternehmertum fördert die Karl Schlecht Stiftung das „Social Impact Lab Stuttgart“ für drei Jahre.


Sommerschulen Baden-Württemberg
www.sommerschulen-bw.de

Sommerschulen Baden-Württemberg – startklar für das neue Schuljahr

Das Kultusministerium Baden-Württemberg bietet seit 2010 für Schüler sogenannte „Sommerschulen“ an, einwöchige Ferienprogramme zur Stärkung der Lernmotivation. Ziel ist es, dass Schüler in der Sommerschule schulische Unsicherheiten abbauen und soziale Kompetenzen weiterentwickeln. Erreicht werden soll dies durch einen ganzheitlichen, werteorientierten Lernansatz, der den Schulstoff projektartig, fächerübergreifend und erlebnisorientiert vermittelt. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass die Verbindung von Lernen und Erlebnis die Lernmotivation enorm steigern kann.

Die Karl Schlecht Stiftung fördert in Ergänzung zur Landesförderung die Sommerschulen an den drei Standorten Konstanz, Offenburg und Mössingen, da dort die Werte- und Persönlichkeitsentwicklung wichtiger Schwerpunkt des Schulprofils ist.

Studienkompass
www.studienkompass.de

Nichtakademiker-Kinder für's Studium motivieren

In allen Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft sind gut ausgebildete Menschen gefragt. Schon heute klagen Unternehmen aber über einen Mangel an geeignetem Nachwuchs. Diese Problematik wird sich in den kommenden Jahren verschärfen.

Hier setzt Studienkompass an. Mit Hilfe der Förderinitiative sollen deutlich mehr Schüler motiviert werden, ein ihren Begabungen entsprechendes Studium aufzunehmen – insbesondere solche aus Familien ohne akademische Vorbildung bzw. mit besonderen individuellen Hemmnissen.

Studienkompass begleitet die Schüler während der beiden letzten Jahre vor dem Erlangen der Hochschulreife und im ersten Studienjahr. Bereits mehr als 2.000 Jugendliche konnten so bei wichtigen Entscheidungen zu ihrer beruflichen Zukunft unterstützt werden. Über 90 Prozent nahmen ein Studium auf.

Studienkompass ist eine Gemeinschaftsinitiative der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, der Accenture-Stiftung und der Deutsche Bank Stiftung. Das Programm wird an vier Orten in Baden-Württemberg in Kooperation mit der Karl Schlecht Stiftung durchgeführt: in Stuttgart, Freiburg, Tübingen und Reutlingen. Seit Sommer 2013 werden dort jährlich 50 Stipendiaten in das Programm aufgenommen. Seit 2018 fördert die Karl Schlecht Stiftung auch den gründungsKompass, ein 4-tägiges Extraprogramm für Studienkompass-Teilnehmer zur Stärkung des unternehmerischen Denkens und Handelns.

Die Karl Schlecht Stiftung fördert Studienkompass, da bildungsbenachteiligten Jugendlichen durch das individuelle Unterstützungsangebot ein gelingender Übergang in die Hochschule ermöglicht wird.

Förderfonds "Entrepreneurship Education"
www.stiftungbildung.com/entrepreneurship-education

Förderfonds "Entrepreneurship Education":
Unternehmerisch denken und handeln – ethisch und nachhaltig wirtschaften

Wie will ich leben? Ist Wirtschaft eigentlich gerecht? Was kann ich als Einzelner für eine faire Wirtschaft und Gesellschaft tun? Kinder und Jugendliche machen sich bereits vielfältige Gedanken über eine lebenswerte Zukunft. Hierauf braucht es Antworten – damit junge Menschen ihre Zukunft und die der Gesellschaft erfolgreich (mit)gestalten können.

Die Karl Schlecht Stiftung hat deshalb mit der Stiftung Bildung den Förderfonds "Entrepreneurship Education" aufgelegt, um bundesweit schulische Projekte zu unterstützen, die unternehmerisches Denken und Handeln von Schülern stärken – vor dem Leitbild eines ethischen und nachhaltigen Wirtschaftens. Darüber hinaus soll die positive Einstellung von Schülern zu Selbständigkeit und nachhaltigem Unternehmertum gefördert werden.

Bewerben können sich alle weiterführenden Schulen mit bestehenden oder neuen Projekten zur Förderung des verantwortungsvollen unternehmerischen Denkens und Handelns (z.B. Schülerfirmen, AGs/ Clubs, Planspielen, Repair-Cafés, Maker-Garagen, Projekte zur nachhaltigen Energieversorgung, Nimm-und-Gib-Läden).

Mehr zum Bewerbungsverfahren!

Unternehmergeist erleben!
www.rkw-kompetenzzentrum.de

Unternehmergeist erleben!  Förderung von "Entrepreneurship Education"
an Schulen und Hochschulen

Das Projekt „Unternehmergeist erleben!“ hat zum Ziel, die „Entrepreneurship Education“ an Schulen und Hochschulen in Baden-Württemberg zu stärken. Schülern soll unternehmerisches Denken und Handeln durch praktische Kreativübungen vermittelt werden. Lehramtsstudenten sollen sich der pädagogischen und gesellschaftlichen Relevanz der „Entrepreneurship Education“ bewusst werden und in der Lage sein, die unternehmerischen Kompetenzen ihrer Schüler zu fördern.

Das RKW Kompetenzzentrum führt dazu insgesamt 14 Workshops an Schulen und Hochschulen durch, in denen Schüler und Lehramtsstudenten „Entrepreneurship Education“ selbst erfahren können. Der Fokus liegt auf den drei Schlüsselkompetenzen Kreativität, Experimentierfreude und Selbstwirksamkeit.

Die Karl Schlecht Stiftung fördert „Unternehmergeist erleben!“, da es jungen Menschen ermöglicht, sich intensiv ihrer persönlichen Stärken und ökonomischen wie gesellschaftlichen Wirksamkeit bewusst zu werden.

UWC Robert Bosch College
www.uwcrobertboschcollege.de

UWC Robert Bosch College

Seit mehr als 50 Jahren besteht die "United World College"-Bewegung. Sie entstand als Antwort auf interkulturelle Spannungen während des Kalten Krieges und bringt Schüler verschiedenster Nationen in einer Schule zusammen. Mittlerweile gibt es 15 Colleges weltweit mit je rund 200 Schülern, auch in Deutschland, wo 2014 das "UWC Robert Bosch College" in Freiburg gegründet wurde.

Der Unterricht basiert auf einer interkulturellen und werteorientierten Erziehung mit der gezielten Förderung sozialer Fähigkeiten auch im außerschulischen Bereich. Die Schüler werden über Teil- und Vollstipendien unterstützt, damit ausschließlich ihre Motivation und nicht ihre Finanzkraft über den Zugang zum College entscheidet.

Die Karl Schlecht Stiftung fördert ab 2016 ein Vollstipendium von zwei Jahren am "UWC Robert Bosch College", da die pädagogische Arbeit ihr Anliegen unterstützt, Talente zu fördern, Bildungsübergänge erfolgreich zu gestalten und Werte zu bilden und zu vermitteln.


Verband der Debattierclubs:
ZEIT DEBATTEN
www.vdch.de/zeit-debatten

Wettkampf im studentischen Debattieren

Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt seit 2013 als Bildungspartner die ZEIT DEBATTEN, Kernstück studentischen Debattierens des Verbands der Debattierclubs an Hochschulen (VDCH). Bei den Turnieren des VDCH erörtern Studierende nach festen Regeln im sportlichen Wettkampf eine aktuelle Fragestellung aus Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft, was sie zur stetigen Verbesserung ihrer individuellen Fähigkeiten motiviert.

Die ZEIT DEBATTEN erhöhen die Sichtbarkeit des Debattierens an den Universitäten, in den Universitätsstädten und Medien. Eine Medienpartnerschaft besteht mit dem ZDF. Schirmherr der nationalen Turnierserie war bis zu seinem Tod Altbundeskanzler Helmut Schmidt.

WEICHENSTELLUNG für Viertklässler
www.weichenstellung.info

Grundschüler für den Übergang auf's Gymnasium stärken

In Deutschland entscheidet die Herkunft nach wie vor häufig über den Bildungserfolg - und das schon in der Grundschule. Das Projekt "WEICHENSTELLUNG für Viertklässler" hat sich daher zum Ziel gesetzt, Viertklässler in besonderen Lebenslagen, die ausreichend Potenzial für eine Gymnasiallaufbahn mitbringen, für den Übergang auf das Gymnasium zu stärken.

Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt "WEICHENSTELLUNG für Viertklässler" als einen Beitrag zu mehr Chancen- und Bildungsgerechtigkeit im Schulalltag.

Die Initiative der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius startete 2013 erfolgreich in Hamburg. In Kooperation mit der Karl Schlecht Stiftung wurde sie im Schuljahr 2014/15 auf Baden-Württemberg ausgeweitet.


Wirtschafts.Forscher!
www.wirtschafts-forscher.de

Wa(h)re Werte - Die Wirtschafts.Forscher! Baden-Württemberg

"In welcher Wirtschaft wollen wir leben? Und welche Werte sind für uns dabei relevant?"

Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt des neuen Schulprogramms "Wa(h)re Werte – Die Wirtschafts.Forscher!", das die PwC-Stiftung mit dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) und dem Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) entwickelt hat. Nach Bayern, Hessen und Niedersachsen ist das Programm im Schuljahr 2016/17 nun auch in Baden-Württemberg gestartet, in Kooperation mit der Karl Schlecht Stiftung. Sieben Schulen arbeiten in den nächsten drei Jahren daran, die Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen systematisch in den Wirtschaftsunterricht der Sekundarstufe 1 zu integrieren.

Film zu Wirtschafts.Forscher ansehen!

Your Turn – Du bist dran!
www.commonpurpose.de

Your Turn - Macht Mut zum Engagement

Die gemeinnützige Common Purpose GmbH fordert mit "Your Turn" Jugendliche dazu heraus, über ihre Umgebung und die eigenen Einflussmöglichkeiten darauf nachzudenken. Das Projekt widmet sich Stuttgarter Jugendlichen im Alter von 13 bis 15 Jahren, die wenig Vertrauen in ihre Führungskompetenz haben.

Innerhalb eines dreitägigen Leadership-Programmes setzen sich die SchülerInnen mit Problemen und Chancen aus ihrem direkten Umfeld auseinander – im Austausch mit Führungskräften aus dem öffentlichen, privaten oder gemeinnützigen Sektor. So werden die Rolle als "Leader" geübt und soziale Grenzen überschritten.

Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt "Your Turn" seit 2016, da es eine nachhaltige Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen fördert und sie dazu befähigt, Verantwortung zu übernehmen.