„Zukunftsgründer BW”: Neue Anlaufstelle für Entrepreneurship Education an Schulen

(c) DKJS / Tom Perper

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Das Programm „Zukunftsgründer BW – Entrepreneurship Education für Schulen“ berät und begleitet von heute an Lehrer in Baden-Württemberg bei der Ausbildung der Gründer von morgen. Viele Initiativen wie das „Network for Teaching Entrepreneurship NFTE“ oder das Projekt „Unternehmergeist erleben“ vom RKW Kompetenzzentrum engagieren sich bereits auf einem hohen Niveau für die Entrepreneurship Education (EE) in Baden-Württemberg: Sie bieten Schulen Unterstützung bei praktischen Projekte wie Schülerfirmen, stellen Lernmaterialien zur Verfügung und veranstalten Workshops – eine gute Basis. Häufig fehlt an den Schulen jedoch das Wissen um diese Angebote. „Zukunftsgründer BW“ berät über die Initiativen und stellt den Kontakt zu einem passenden Partner her, der die Lehrkräfte bei ihrem Vorhaben unterstützt. Daneben fördert das Programm auch die Vernetzung zwischen den baden-württembergischen EE-Initiativen selbst.

Gestern stellten die Initiatoren – die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und die Karl Schlecht Stiftung –  das neue Programm für mehr EE wichtigen Vertretern aus Politik und Gesellschaft in Stuttgart vor. In den neuen Räumlichkeiten von „Zukunftsgründer BW“ in der Esperantostraße 12 in Stuttgart präsentierten auch zwei Schülerfirmen ihre Erfolge. Sie verdeutlichten exemplarisch das Wirken von EE-Initiativen, welche künftig durch das neue Programm noch besser an die Schulen im Bundesland vermittelt werden sollen.


Die Karl Schlecht Stiftung unterstützt „Zukunftsgründer BW“ im Rahmen ihres Schwerpunktes „unternehmerisches Denken und Handeln in der Schule“. „Lehrer müssen junge Menschen nicht nur darauf vorbereiten, in den bestehenden Verhältnissen eine relevante Rolle zu übernehmen – zum Beipiel als erfolgreiche Angestellte  – , sondern auch darauf, eigene Visionen zu entwickeln und umzusetzen – zum Beispiel als selbständige Gründer und Leader eines Unternehmens“, sagte Dr. Katrin Schlecht, Vorstand der Karl Schlecht Stiftung, und verdeutlichte damit die Rolle der frühen EE, die den Grundstein für eine erfolgreiche und selbstbestimmte berufliche Zukunft legt und die Entwicklung zur unternehmerischen Persönlichkeit fördert.