Weltethos-Ambassador-Programm gestartet

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Am 15. März 2019 fand am Weltethos-Institut in Tübingen die erste Schulung zum „Weltethos-Ambassador“ statt. Die Schulung richtet sich an Führungskräfte und hat zum Ziel, die Ideen des gelingenden Miteinanders, wie sie im Projekt Weltethos formuliert sind, in die Unternehmenspraxis zu bringen.

Elf Führungskräfte aus Technologie-, Maschinenbau- und Consulting-Firmen nahmen an der ersten Ambassador-Schulung teil. Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel, dem Direktor des Weltethos-Instituts, erhielten sie zunächst eine Einführung in das Thema „Weltethos“ und diskutierten anschließend anhand von Fallbeispielen über ethische Konflikte und Dilemmata im unternehmerischen Alltag.

Ziel des Tages war es, den Teilnehmern eine ethische Sprach- und Handlungskompetenz im Unternehmen zu vermitteln. Die Führungskräfte erhielten ein Zertifikat über ihre Qualifikation und können auf dieser Basis nun von ihrem Unternehmen als „Weltethos-Ambassador“ bestellt werden. Das Mandat sei dann zunächst ein Jahr gültig und würde unter anderem die Option enthalten, bei ethischen Herausforderungen im Unternehmen den Rat des Weltethos-Instituts einzuholen.

„Mit dem erfolgreichen Start unseres Ambassador-Programms schaffen wir einen Ort für die ethische Orientierung von Unternehmen“, so Hemel. „Für das Weltethos-Projekt ist es ein wichtiger Schritt zur Umsetzung globaler Verantwortung in der Wirtschaft. Der Dialog mit der Community ist wichtig, auch um die konkreten Bedarfe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erkennen“.

Die zweite Schulung findet am 20. September 2019 statt, die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Das Weltethos-Institut an der Universität Tübingen wurde 2011 auf Initiative der Karl Schlecht Stiftung gegründet und hat zum Ziel, moralisches Handeln in der globalen Wirtschaftswelt sowie den Dialog der Kulturen auf der Grundlage eines gemeinsamen Weltethos zu fördern.