Studienkompass-Absolventen verabschiedet – Neues Programm „gründungsKompass“ startet

(c) Gerd Scheffler

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Vergangene Woche wurden wieder 50 Studienkompass-Stipendiaten aus Baden-Württemberg aus dem Bildungsprogramm verabschiedet. Zusammen mit weiteren 200 Absolventen aus ganz Deutschland sind sie die Ersten in ihrer Familie, die sich für die Aufnahme eines Studiums entschieden haben. Drei Jahre lang wurden sie vom Studienkompass darin unterstützt, sich im akademischen Umfeld zu orientieren. Die ersten beiden Jahre dienten zur Studiumsvorbereitung, das letzte Jahr der Begleitung an der Universität. Der Studienkompass bietet Schülern aus nichtakademischen Familien den Erfahrungsschatz bei der Entscheidung für ein Studium, der in den Herkunftsfamilien meist nicht vorhanden ist.

„Häufig sind sich junge Menschen gar nicht bewusst, wo ihre Talente liegen und welche Möglichkeiten ihnen nach dem Abitur damit offenstehen. Mit dem Studienkompass können wir ihnen die verschiedenen Wege aufzeigen und sie bestärken, auf sich zu vertrauen und selbstbewusst mit dem Studium zu beginnen – ein erster wichtiger Schritt für den weiteren Lebensweg“, so Dr. Katrin Schlecht, Vorstand der Karl Schlecht Stiftung. Die Karl Schlecht Stiftung fördert den Studienkompass seit 2013.

Seit Mitte 2018 gibt es im Studienkompass auch ein weiteres Programm, das die Karl Schlecht Stiftung fördert: den „gründungsKompass“. Der „gründungsKompass“ ist eine viertägige Akademie für Stipendiaten des Studienkompass mit Fokus auf „Entrepreneurship Education“. Im ersten Durchlauf haben sich rund 80 Stipendiaten für 25 Plätze beworben. Die kürzlich ausgewählten Teilnehmer werden beim „gründungsKompass“ nun vier Tage lang unternehmerisches Denken und Handeln in Theorie und Praxis kennenlernen.