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SchuleGESTALTEN — Lernen verändert

© Foto: Katrin Sengewald, LKJ Thüringen e.V.

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Ende Mai fand der 3. Bundeskongress zur kulturellen Schulentwicklung unter dem Motto „Schule gestalten – Lernen verändert“ statt, der von der Bertelsmann Stiftung, der Crespo Foundation, der PwC-Stiftung, dem Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, der Karl Schlecht Stiftung und lokalen Förderern unterstützt wurde.

Kulturelle Bildung und ästhetische Dimensionen in Bildungsprozessen fördern und erfordern ein Lernen, das Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt und Teilhabe sowie Demokratieentwicklung fördern kann.

Im Rahmen der dritten bundesweiten Online-Tagung wurden Best-Practice-Beispiele vorgestellt, die die ganz praktische Ausgestaltung eines Schulalltags, der durchzogen ist von ästhetischem Handeln und von ästhetischen Räumen, aufzeigten. Beleuchtet wurden auch die fachlich-pädagogischen Dimensionen kultureller Schulentwicklung und andererseits die notwendigen Rahmenbedingungen: d. h. es wurden strukturelle und politische Fragen einer Schule diskutiert, die das Prinzip der Ästhetik zu ihrem Fundament macht, um ihren Bildungsauftrag in einer pluralen Gesellschaft zu realisieren.

Eines der Best Practice Beispiele wurde von Frau Prof. Dr. Britta Klopsch, vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vorgestellt, die das Projekt der Kulturschule Baden-Württemberg (Link) wissenschaftlich begleitet hat: „Zwischen Motivationsstrategie und Anerkennungskultur — Was können ästhetische Lernumgebungen in der Schule?“

In ihrem Vortrag machte Frau Klopsch deutlich, wie es Kulturschulen in besonderer Weise gelingt, Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeit anzusprechen und dadurch deren Leistungsbereitschaft und Motivation zu fördern. Dies ist auch ein wichtiger Aspekt des Landesprogramm Kulturschule Baden-Württemberg , das vom Kultusministerium, der Stiftung Mercator und der KSG getragen wird.

Das Landesprogramm, das in 2021 deutlich erweitert und im ersten Durchgang 25 Schulen in als „Kulturschule“ aufgenommen hat, hat zum ersten Juni auch personelle Verstärkung im Kultusministerium für die Koordination des Schulnetzwerks und Prozessbegleitung erfahren, was den Stellenwert des Programmes unterstreicht.

Hier mehr zur Kulturschule erfahren: https://km-bw.de/Kulturschule

Die KSG fördert den Bundeskongress für Kulturelle Schulentwicklung zum 3. Mal und die Kulturschule im Förderbereich Kulturelle Bildung bereits seit 2015, da wir überzeugt sind, dass frühzeitige kulturelle Bildung in der Schule maßgeblich zur Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern beiträgt.