Philosophierende Grundschule für Deutschen Schulpreis nominiert

(c) Akademie für Philosophische Bildung und WerteDialog

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Das Konzept der ersten „Modellschule Kinder philosophieren“ in Schuttertal hat überzeugt: Die Grundschule der kleinen Gemeinde im Schwarzwald wurde für den Deutschen Schulpreis 2020 nominiert. Seit September philosophieren die Lehrer und Schüler dort fleißig – nicht nur im Religionsunterricht, sondern in allen Fächern als Unterrichtsprinzip.

Nun ist die Grundschule Schuttertal eine der 15 Schulen, die sich Hoffnung auf den mit 100.000 Euro dotierten Deutschen Schulpreis machen dürfen. Dieser honoriert innovative Schulkonzepte. Wie und wann der Preis, um den sich 81 Schulen beworben haben, verliehen wird, steht angesichts der aktuellen Situation noch nicht fest.

Hinter dem Konzept der Grundschule Schuttertal steckt ein Projekt der Münchner Akademie für Philosophische Bildung und WerteDialog: „Philosophieren in Baden-Württemberg“ fördert die Verbreitung des Philosophierens als Bildungs- und Erziehungsprinzip. Schließlich ist die Akademie davon überzeugt, dass sich die Auseinandersetzung mit philosophischen Fragen unmittelbar auf das Verhalten von Kindern auswirkt, da sie sprachlich und argumentativ, aber auch im Umgang mit ihren Mitschülern und ihrer Umwelt davon profitieren.

„Philosophieren in Baden-Württemberg“ fördert so die ethische Wertebildung der Kinder – eine wichtige Basis guten gesellschaftlichen und unternehmerischen Handelns in der Zukunft. Deshalb unterstützt die Karl Schlecht Stiftung das Projekt.

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