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Offizieller Spatenstich und Baustart für den Erweiterungsbau des Tübinger Biotechnologiezentrums BTZ

Oberbürgermeister Boris Palmer, Dipl.-Ing Tanja Langer (KSG), Dominik Maurer, PhD, Dipl.-Ing Karl Schlecht, Baubürgermeister Cord Soehlke und Harpreeth Singh, PhD (CEO Immatics) (v.ln.r) © Jean-Claude Winkler

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Mit einem Spatenstich startet die Karl Schlecht Stiftung (KSG) das Bauvorhaben des Ergänzungsbaus am bestehenden Biotechnologiezentrum Tübingen (BTZ), das Teil des „Cyber Valley“ ist.


Gemeinsam setzten Boris Palmer, Oberbürgermeister der Stadt Tübingen, Harpreet Singh, CEO von Immatics sowie Dominik Maurer, Vizepräsident und Standortleiter von Immatics Tübingen und Karl Schlecht, Stifter der Karl Schlecht Stiftung und das baubegleitende Team am 2. August 2021 den Spatenstich für den Anbau an das BTZ, um dringend benötigten Raum zu schaffen.

„Der heutige Spatenstich ist dreifach gut für Tübingen.“, freut sich Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen. „Ein erfolgreiches Tübinger Startup erhält dringend benötigten Raum. Die Karl Schlecht Stiftung investiert in den Technologiepark. Und der Platz um die Sternwarte wird städtebaulich abgerundet und vom Parkplatz zur Quartiersmitte.“

„Immatics ist auch als internationales Unternehmen, noch immer stark in Tübingen verwurzelt. Von Anfang an haben wir große Unterstützung von der Stadt Tübingen und der regionalen Tech-nologieförderung erhalten und freuen uns deshalb hier weiterwachsen und durch die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze, der Region etwas zurück geben zu können“, sagte Dominik Maurer, Vizepräsident Immunologie und Tübinger Standortleiter von Immatics. „Tübingen hat ein einzigar-tiges Netzwerk für forschende Biotech-Unternehmen aufgebaut und wir schätzen den Austausch mit den vielen hier ansässigen Unternehmen sowie der exzellenten Universität.“

Der geplante Anbau am BTZ in der Paul-Ehrlich-Straße wird sich mit rund 2200 qm Büro- und La-borflächen und einem Mitarbeiter-Café über vier Stockwerke verteilen und Platz für die Mitarbeiter des bestehenden Mieters des BTZ, des Nasdaq-notierte Biotechnologie-Unternehmens Immatics bieten. In den Ergänzungsbau plant die Stiftung knapp 11 Mio. Euro zu investieren. Mit der Generalplanung für den Erweiterungsbau ist das Architekturbüro Riehle+Assoziierte GmbH & Co. KG betraut. Das Bauvorhaben ist Teil der Weiterentwicklung des Areals „Obere Viehweide“. Mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren soll das Gebäude Mitte 2023 bezugsfertig sein.

„Mit dem Anbau kommen wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung als Stiftung in doppelter Hinsicht nach“, so der Stifter Karl Schlecht. „Zum einen schaffen wir Raum für die zukunftsträchtige Biotechnologie-Branche am Standort Tübingen. Zum anderen werden wir unserer Verpflichtung als gemeinnützige Stiftung gerecht, das Stiftungsvermögen langfristig sinnvoll zu investieren und die erwirtschafteten Erträge für unsere spirituethischen Förderprojekte einsetzen zu können. In Tübingen fördern wir drei Institute und Lehrstühle, so schließt sich für uns in Tübingen der Kreis aus Investition und Förderung auf besonders gute Weise.“

Der Standort
Die „Obere Viehweide“ in Tübingen ist einer der beiden Standorte des „Technologieparks Tübin-gen-Reutlingen“ (TTR), Deutschlands größtem Gründerzentrum für Biotechnologie. Sie liegt im sog. „Cyber Valley“ in der Tübinger Nordstadt – nahe dem Max-Plank-Institut und den zukünftigen Hi-Tech-Zentren von Amazon, Bosch und anderen Firmen sowie einem neuen Uni-Campus. Die Stadt Tübingen hat die Initiative „Cyber Valley“ ins Leben gerufen, um die technologische Entwick-lung in der Region zu fördern.

Mit dem Erweiterungsbau schafft die KSG zum einen dringend benötigten Raum und stärkt damit den Technologiepark Tübingen-Reutlingen.  Die Mieteinnahmen aus dem BTZ und dem Erweiterungsbau fließen in die Förderung der Stiftungsprojekte. Zu Letzterem ist die Vermieterin als gemeinnützige Stiftung verpflichtet. Die Erträge aus dem BTZ kommen dabei in vollem Umfang wieder dem Standort Tübingen zu Gute. Bereits seit 1998 fördert die KSG dort die Weltethos-Idee von Hans Küng.

Heute fließen rund ein Viertel der jährlichen Förderausgaben KSG in das Tübinger Instituts-Trio undefined Weltethos Institut, undefined China Centrum Tübingen, undefinedErich Fromm Institut Tübingen sowie an Lehrstühle an der undefinedEberhard Karls Universität Tübingen.

undefinedPressemitteilung