Neue Stipendiaten im „Social Impact Lab Stuttgart“

(c) Karl Schlecht Stiftung

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Für fünf Gründerteams startet aktuell nicht nur das neue Jahr, sondern ab dem 13.01. auch das „Wirkungsschaffer“-Stipendium: Sie haben sich mit ihrer Online-Bewerbung und bei einem Pitch im "Social Impact Lab Stuttgart" gegen 25 Mitbewerber durchgesetzt. Alle Stipendiaten-Teams haben ein gesellschaftliches Problem identifiziert und eine überzeugende Idee entwickelt, wie man es mit unternehmerischen Mitteln lösen kann. Bei der Umsetzung ihrer Idee unterstützt sie nun in den kommenden zehn Monaten das Team des „Social Impact Labs “.

Als Gründerzentrum bietet die Stuttgarter Einrichtung den Stipendiaten einen gemeinsamen Ort zum Arbeiten, Experten-Kontakte und Know-how. In Gründer-Workshops lernen die angehenden Unternehmer die Grundlagen – von Finanzierung bis Marketing. In Einzelcoachings nehmen sie sich mit Experten ihren individuellen Herausforderungen an.

Die folgenden Ideen konnten sich durchsetzen:

  • „Dreamer Fashion“ will nachhaltige und vegane Kleindung in Bangladesch fertigen und dadurch die Arbeitsbedingungen vor Ort verbessern.
  • „Kulayowo“ ist eine Jobplattform für Afrika, die im Gegensatz zu den bei uns verbreiteten Portalen die Möglichkeit bietet, Soft Skills besser darzustellen. So haben die Bewerber trotz der häufig nicht vorhandenen fachlichen Ausbildung bessere Chancen auf einen Job.
  • „Charme – Charge at home“ soll das Airbnb der Lademöglichkeiten werden: Über die App können Privatpersonen ihre Steckdosen zum Laden eines E-Autos anbieten.
  • „Lebenslang Musik!“ ermöglicht Senioren durch musikalische Hausbesuche und Kurse mehr kulturelle Teilhabe, vermeidet Einsamkeit und Demenz und fördert die Generationenbegegnung. 
  • Das Team von „PAN – S(h)aving the World” entwickelt einen nachhaltigen Nassrasierer, bei dem nur die Klingen und nicht der ganze Kopf getauscht werden müssen.

Aufgrund der hohen Relevanz von verantwortungsvollem Unternehmertum fördert die Karl Schlecht Stiftung das „Social Impact Lab Stuttgart“ bereits seit 2017.

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