Neue „Lernen durch Engagement“- Schulbegleiter für Baden-Württemberg

(c) Stiftung Lernen durch Engagement

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Anderen helfen und dabei selbst dazulernen: Diese Erfahrung ermöglichen nun drei neue „Lernen durch Engagement (LdE)“-Schulbegleiter in Baden-Württemberg. Sie beraten künftig Lehrer, wie deren Schüler von der Lehr- und Lernform LdE profitieren können. Dabei planen die Kinder möglichst eigenständig gemeinnützige Projekte in ihrem Stadtteil oder ihrer Gemeinde und setzen diese mit außerschulischen Partnern um. Im Anschluss verknüpfen sie ihre Erfahrungen mit Unterrichtsinhalten und reflektieren diese gemeinsam mit ihrem Lehrer. So fördert LdE die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler. Bisher gab es im Land bereits einen LdE-Schulbegleiter. Eine zweitägige Fortbildung bereitete nun drei weitere Sozialpädagogen auf diese Aufgabe vor.

Mit ihrer Hilfe soll LdE bis Ende 2022 an rund 35 Schulen in Baden-Württemberg umgesetzt werden und so etwa 700 Schüler erreichen. Durch das selbstständige Planen und Umsetzen ihres gemeinnützigen Engagements und die bewusste Reflexion dessen erfahren die Kinder praktisch, was sie bewegen können. Zudem verbessern sie ihre Selbstorganisation, stärken ihre Kommunikations- und Konfliktfähigkeit und versetzen sich in ihre Mitmenschen hinein. Nicht zuletzt diese Empathie kann ihre zukünftige Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, stärken.

Die Karl Schlecht Stiftung ist überzeugt, dass LdE früh eigenverantwortliches Handeln fördert und so perspektivisch gute Führung ermöglicht. Deshalb unterstützt sie die Stiftung Lernen durch Engagement bei der Umsetzung des LdE-Konzeptes in Baden-Württemberg.