Zur Stifter-Wissensplattform

www.karl-schlecht.de

karl-schlecht.de

KULTURSCHULE berührt! Hybride Auftaktveranstaltung zum Landesprogramm

Impressionen der Auftaktveranstaltung © Karl Schlecht Stiftung (KSG)

-

Mit einer hybriden Auftaktveranstaltung an der Friedrich-Schiller-Grundschule in Weinstadt-Großheppach wurde gestern, am 7. Juli 2021 offiziell der Beginn des neuen Landesprogramms Kulturschule Baden-Württemberg markiert. Seit dem 1. Februar 2021 sind bereits 25 Schulen in ganz Baden-Württemberg auf dem Weg zur Kulturschule und es sollen noch mehr werden.

Das Landesprogramm ist eine Kooperation des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württembergs mit der Stiftung Mercator und der Karl Schlecht Stiftung (KSG). Es stellt die kulturelle Bildung im Land noch breiter auf: Waren am Modellprojekt „Kulturschule 2020 Baden-Württemberg“ noch 10 Pilotschulen beteiligt, so können nun in gleich zwei Förderlinien jeweils bis zu 50 Schulen für die nächsten drei Jahre, bis Januar 2024 am Programm teilnehmen.


„Verstärkte Anstrengungen für die kulturelle Bildung in Baden-Württemberg zu unternehmen, dieser Einsatz lohnt sich, davon sind wir überzeugt.“, so Kultusministerin Theresa Schopper. Dabei setzt das Programm auf zwei inhaltliche Schwerpunkte: Die Stärkung der kulturellen Bildung im schulischen Unterrichtsangebot sowie die Vernetzung von Kulturschulen, um die Erfahrungen mit kulturell-ästhetischem Unterricht zu bündeln und gemeinsam weiterzuentwickeln.

Wie wichtig kulturelle Bildung für eine ganzheitliche Bildung junger Menschen ist, das wurde in den vergangenen Monaten des Verzichts besonders deutlich. Kultusministerin Theresa Schopper betont deshalb: „Wir brauchen kulturelle Bildung – gerade jetzt.“

Bei der Auftaktveranstaltung zeigten die begeisterten Schülerinnen und Schüler der Klassen 1-3 der Friedrich-Schiller Grundschule, ihre engagierten Lehrkräfte und Frau Fortanier, Rektorin der Grundschule, mit kleinen kreativen Beiträgen wie lebendiger Unterricht konkret aussieht.

Das Landesprogramm „Kulturschule Baden-Württemberg“ bewegt im wahrsten Sinne mit analogen und digitalen Ideen und beweist, wie Kultur an Schulen lebendig werden kann und somit über die Schule in die Gesellschaft wirkt. Die Kulturschulen setzen damit gleichsam ein Zeichen für die Bedeutung kultureller Bildung im Land.

„Kulturschulen bringen Schülerinnen und Schüler mit Kunst und Kultur, digital wie analog, in Berührung und ermöglichen kreativ-ästhetische Erfahrungen. In Zeiten wie diesen sind diese wichtiger denn je, um die Persönlichkeit junger Menschen zu entwickeln und zu stärken!“ so Dr. Katrin Schlecht, Vorstand der KSG. „Die menschliche Kreativität halte ich für die unverzichtbare Schlüssel- und Zukunftskompetenz die Schüler/innen für das 21. Jahrhundert brauchen – gerade im Zeitalter der Digitalisierung.“

In der Talkrunde, moderiert von Klaus-Dieter Mayer vom ZSL, mit Ministerin Theresa Schopper, Helmut Seidenbusch, Leiter Kulturelle Bildung der Stiftung Mercator, Hans Oberhollenzer – Schulleiter des Lise-Meitner-Gymnasiums Böblingen und Elke Saur, Schulleiterin der Grundschule Holzheim betonte Katrin Schlecht zudem: „Meine Vision ist, das Wirken und die Auszeichnung als „Kulturschule“ zur “Qualitätsmarke“ für Kulturelle Bildung an Schulen in Baden-Württemberg zu machen. Die weitere Förderung der Kulturschulen liegt mir daher besonders am Herzen.“

Kulturelle Bildung an Schulen hat außerordentlich positive Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler einerseits und auf die Schulgemeinschaft als Ganze andererseits, deshalb initiierte die KSG in 2015 in Kooperation mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg das Modellprojekt und ist jetzt zusammen mit der Stiftung Mercator Hauptförderer des Landesprogrammes Kulturschule Baden-Württemberg.

Hier mehr erfahren:
undefined https://km-bw.de/Kulturschule.de