Kulturschule 2020: Austausch über Modellprojekt in Emmendingen

Japanisches Papiertheater

(c) Karl Schlecht Stiftung

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Auf dem Fachtag des Modellprojekts „Kulturschule 2020 Baden-Württemberg“ am 19. November in Emmendingen tauschten die Lehrer der daran beteiligten Schulen ihre Erfahrungen aus. Das von der Karl Schlecht Stiftung zusammen mit dem Land Baden-Württemberg initiierte Programm fördert den Einsatz kultureller Ansätze und Methoden in allen Fächern – und nicht nur im Kunst- oder Musikunterricht. So sollen Lerninhalte anders erfahrbar werden und das Interesse der Schüler wecken. Wie der Gastgeber des Fachtags, die Fritz-Boehle-Grund- und Werkrealschule, das im Unterrichtsalltag umsetzt, konnten die Kollegen direkt nachvollziehen: Sie besuchten gemeinsam verschiedene Klassen.

Die Karl Schlecht Stiftung ist überzeugt, dass kulturelle Bildung ästhetische, emotionale, kognitive und sensomotorische Fähigkeiten stärkt und eine positive Auswirkung auf die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder hat. Deshalb fördert sie seit fünf Jahren zehn Modellschulen bei ihrer Entwicklung zur Kulturschule, um eine Handlungsempfehlung für andere Schulen, die diesem Beispiel folgen wollen, zu erarbeiten.