Komische Oper Berlin: Kulturelle Bildung für Grundschüler

(c) Aurelio Schrey

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Ob Fagott, Geige, Querflöte oder Horn: Beim Instrumenten-Workshop für Kinder in der Komischen Oper Berlin am 16. Januar gab es viel für die Schüler der Johann-Peter-Hebel-Grundschule zu entdecken.  Für die meisten von ihnen war es der erste Besuch eines Opernhauses. Sie waren nicht nur von den Instrumenten fasziniert, die ihnen die Musiker erklärten, sondern auch von den beeindruckenden Räumlichkeiten der Komischen Oper.

Der Workshop ist Teil des Opernprojekts „Peter und der Wolf“, an dem die Grundschüler teilnehmen. Sie beschäftigen sich schon seit Herbst im Unterricht mit dem gleichnamigen Märchen von Sergej S. Prokofjew und lernen dabei die Handlung des Stücks, aber auch das Genre „Musiktheater“ an sich kennen. Am 21. Februar besuchen die Kinder als Projektabschluss zusammen mit anderen Klassen eine Aufführung des Märchens in der Komischen Oper. Dann sind sie kleine Experten: Sie kennen die Instrumente, sind mit der Geschichte vertraut und können ihr Wissen mit anderen Mitschülern teilen – ein Vorsprung, der das Selbstvertrauen stärkt. Zudem verbessern die Schüler durch das Projekt spielerisch ihre Deutschkenntnisse. Sie alle besuchen Willkommensklassen – temporäre Lerngruppen, die Kinder mit Migrationserfahrung auf die Regelklassen vorbereiten.

Das musiktheaterpädagogische Projekt der Komischen Oper trägt so wesentlich zur Charakter- und Persönlichkeitsbildung bei. Daher unterstützt die Karl Schlecht Stiftung die Komische Oper Berlin bereits seit 2013 bei der Kulturellen Bildung von Schülern.