Jahr des Vertrauens: Abschlussveranstaltung

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Am 7. und 8. November fand die Abschlussveranstaltung der Diskussionsreihe „Jahr des Vertrauens“ statt. Nachdem im Zuge der Reihe bereits über Vertrauen in die Medizin, in die Medien und in die Wirtschaft diskutiert wurde, fokussierte man sich in Tübingen auf das Thema „Vertrauen in der Politik“. Auf dem Podium diskutierten Gisela Erler (Staatsrätin), Ernst Ulrich von Weizsäcker (Club of Rome), Helge Thun (Comedian) , Richard Reischl (Bürgermeister), moderiert von Bernd Villhauer die Frage: „Gibt es Vertrauen in der Politik?" Das Highlight im Anschluss an die Podiumsrunde war die vielbesuchte Lesung der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller zu dem Thema „Der fremde Blick oder der Teufelskreis des Vertrauens“ und das anschließende Gespräch zwischen ihr und Prof. Wertheimer.

Am 8. November diskutierten unter anderem Micha Brumlik (Publizist), Olaf Kramer (Rhetoriker), Professor Dr. Dr. Ulrich Hemel (Direktor des Weltethos-Instituts), und Konstantin Wecker (Autor) über das Thema „Haben wir Vertrauen in die Politik?“.

Die Karl Schlecht Stiftung förderte das „Jahr des Vertrauens" mit dem Ziel, das öffentliche Bewusstsein für den Wert des Vertrauens im gesellschaftlichen Leben bewusst zu machen und zur Vertrauensbildung beizutragen. Initiiert wurde die Veranstaltungsreihe von Prof. Dr. Jürgen Wertheimer und durchgeführt in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen St. Leonhards-Akademie, dem Weltethos-Institut und Radio39.