IBE-Studie: Ethische Standards in Unternehmen brauchen gute Führung

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Fast jeder dritte Mitarbeiter nimmt ethisches Fehlverhalten im Arbeitskontext wahr, fast jeder dritte Manager ist tolerant gegenüber Tricksereien. Dies hat die europaweite Umfrage „Ethics at Work 2018“ vom Londoner Institute of Business Ethics (IBE) ergeben, an dem auch das Leadership Excellence Institute Zeppelin (LEIZ) der Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen beteiligt war.

Rund 6.100 Beschäftigte aus acht europäischen Ländern wurden zu ihrer Einschätzung von Ehrlichkeit im Unternehmen oder zu ihrer Bereitschaft befragt, ethisches Fehlverhalten zu melden. LEIZ-Direktor Prof. Dr. Josef Wieland hebt laut Pressemitteilung der ZU hervor, dass die Studie erstmals erforsche, wie sich Ethik und Rechtschaffenheit auf der Ebene der Mitarbeiter darstellen. „Das Leadership-Thema ist dabei zentral. Die Relation zwischen der Führung und den Geführten wird in den Blick genommen und um eine neue Perspektive ergänzt, indem gefragt wird: Was denken und erleben die Geführten?“

Laut ZU zeigt die Studie, wie wichtig die Rolle von Führungskräften und entsprechende Weiterbildungsprogramme zur ethischen Entscheidungsfindung für die ethische Unternehmenskultur sind. Mitarbeiter aus Unternehmen, die sich hierauf fokussierten, schätzten die Ehrlichkeit und ihr eigenes Engagement gegen Verstöße im Unternehmen höher ein.

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