China Centrum Tübingen: Chinesische NGOs verstehen

(c) China Centrum Tübingen

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Kooperation oder Kontrolle: Wie begreifen nichtstaatliche Organisationen (NGOs) in China und Europa ihre Rolle und ihr Verhältnis zum Staat? Wie kann die Zusammenarbeit zwischen chinesischen und europäischen NGOs aussehen? Und warum ist sie überhaupt wichtig? Fragen wie diesen wurde am Mittwoch im China Centrum Tübingen (CCT) bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Weltethos-Institut nachgegangen. Der Workshop war Teil der CCT-Veranstaltungsreihe „Grüne Zukunft? Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Social Entrepreneurship in China".

Joanna Klabisch und Christian Straube von der Kölner Stiftung Asienhaus, die in ihrem China-Programm Wissen über das Land und seine veränderte Rolle im Weltgefüge vermittelt, boten einen Einblick in das Thema. Zivilgesellschaftlicher Dialog sei gerade in Zeiten politischer Konfrontation notwendig, weil er einen differenzierten Blick auf die chinesische Gesellschaft ermögliche, appellierten die Beiden.

Die Karl Schlecht Stiftung ist überzeugt, dass ein tieferes Verständnis des chinesischen Wertesystems eine wichtige Voraussetzung für den gelingenden Dialog mit China ist. Deshalb gründete sie 2016 das CCT an der Universität Tübingen, das sich die bilaterale Vertrauensstiftung zum Ziel gesetzt hat.