Bundeskongress Kulturelle Schulentwicklung: Akteure und Haltungen

(c) Karl Schlecht Stiftung

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Vom 3. bis 4. Mai fand der 2. Bundeskongress Kulturelle Schulentwicklung in Stuttgart statt. Standen letztes Jahr die Strukturen Kultureller Schulentwicklung im Vordergrund, ging es dieses Jahr um die Akteure und ihre Kooperationen. Die Karl Schlecht Stiftung trat als Förderer des Modellprojekts "Kulturschule 2020 Baden-Württemberg" auf, das sie mit dem baden-württembergischen Ministerium für Kultus, Jugend und Sport seit 2015 umsetzt. Zudem war sie in ihrer Rolle als Mitglied des Rats für Kulturelle Bildung dabei.

In einer Diskussion mit fünf Akteuren aus anderen Bundesländern erklärte Stiftungsvorstand Dr. Katrin Schlecht, dass es Wunsch der Karl Schlecht Stiftung sei, "allgemeinverbindliche Schulcurricula der Kulturellen Bildung" zu etablieren, um Schulen zu ermöglichen, auf etwas aufzubauen. Stiftungen sollten gut funktionierende Projekte dann nicht in Eigenregie weiterführen, sondern auch in andere Bundesländer hineintragen. "Durch einen Verbund wie den Rat für Kulturelle Bildung hat man diesen Draht in andere Bundesländer hinein", so Katrin Schlecht.

Pia Hegener vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen betonte in der Diskussion um Haltung und Strukturen, dass Kulturelle Bildung eine Querschnittsaufgabe sei. Projekte der Kulturellen Schulbildung seien gut als Impulsgeber geeignet. Kulturelle Bildung müsse immer mitgedacht werden, wenn man sich fragt, welche Schulkonzepte und welche Haltungen in der Schule es braucht, um Schule erfolgreicher zu machen.