55 Studienkompass-Absolventen verabschiedet

(c) Sebastian Busse, Fjord

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Erfolgreich ins Studium gestartet: 55 Studienkompass-Stipendiaten aus den Regionen Stuttgart, Tübingen, Reutlingen und Freiburg haben nicht nur das zweite Semester, sondern auch das Studienberatungsprogramm der besonderen Art abgeschlossen. Sie alle sind die Ersten ihrer Familie, die studieren. Der Studienkompass hat die Jugendlichen seit 2017 auf ihrem Weg zur akademischen Ausbildung begleitet. Beim „Karriereplaner 2020“, einer zweitägigen Online-Veranstaltung, wurden die Absolventen des gemeinnützigen Programms zusammen mit rund 250 Jugendlichen aus ganz Deutschland verabschiedet. Die Förderer des Studienkompass gratulierten per Videobotschaft.

Ob Abiturienten ein Studium beginnen, hängt häufig von der Ausbildung ihrer Eltern ab. Nicht selten fehlt schlicht und einfach der Erfahrungsschatz in Nicht-Akademiker-Familien. An dieser Stelle setzt der Studienkompass an: Mentoren helfen Jugendlichen dabei, sich ihrer Stärken und Interessen bewusst zu werden, einen Zukunftsplan aufzustellen und das für sie und ihre Talente passende Studium zu beginnen. Um die Stipendiaten auf ihrem Weg optimal zu begleiten und den Übergang in den neuen Lebensabschnitt zu erleichtern, beginnt der Studienkompass zwei Jahre vor dem Abitur und läuft bis zum Ende des ersten Studienjahrs.

Dabei fördert der Studienkompass auch die Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmer: „Selbstbewusst, kompetent und optimistisch verfolgen sie nun ihren weiteren Weg und gestalten die Zukunft aktiv mit“, so Dr. Ulrich Hinz, Bereichsleiter Schülerförderung der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, die den Studienkompass zusammen mit der Accenture-Stiftung und der Deutsche Bank Stiftung initiiert hat. Die Karl Schlecht Stiftung ist überzeugt, dass gute Führung eine gereifte Persönlichkeit benötigt. Deshalb fördert sie den Studienkompass in Baden-Württemberg.

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