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10 Jahre Weltethos Institut – 1 Preis – 6 Finalisten – viele Gewinner

Bernd Villhauer, Ulrich Hemel, Nadira Khalikova, Falk W. Föll und Anna Tomfeah (v.l.n.r), Bild: KSG

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Mit dem Weltethos Pitch Day knüpfte das Weltethos-Institut am 1. Juni anläßlich des 10-jährigen Bestehens an Hans Küngs Weltethos-Idee an und vergab erstmals einen Preis für Gründungen und Start-ups, die mit ökonomisch tragfähigen Ideen ethische Verantwortung übernehmen. Zu den Gewinnern gehören die Projekte AGROFISH Ethiopia, My Little Bukhara und Tutaka GmbH. Ins Finale kamen dazu auch Kanzi, Ligenium und Your.Company.

Der zusammen mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft verliehene Preis richtet sich an junge Unternehmer:innen, die einen Geschäftsplan entwickelt haben, bereits am Markt tätig sind und eine feste Unternehmensform gefunden haben. Insgesamt wurden drei Projektideen mit einem Preisgeld von 5.000€, 3.000€ und 2000€ honoriert.

In seiner Auftaktrede formulierte Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel, Direktor des Weltethos-Instituts: „Weltethos haben wir als Lernprogramm im Kontext von Unternehmen verstanden. Für uns ist wichtig, dass wir als Institut in der Welt stehen und in der Welt wirken. Forschung + Lehre+ Impact sind uns wichtig. Ethik muss Teil des Rezeptes künftiger Unternehmen sein.“

 

„Wir verstehen Ethik als Innovationstreiber für die Wirtschaft – weil sie Vertrauen schafft und Mut zu Neuem macht.“  so Dr. Bernd Villhauer, Geschäftsführer des Weltethos Instituts. Er würdigte die Initiative der drei Stakeholder des Instituts, der Universität Tübingen, der Stiftung Weltethos und der Karl Schlecht Stiftung, die vor 10 Jahren gemeinsam das Institut gründeten. „Der neugeschaffene Preis für ethisch verantwortliche agierende Unternehmen, der heute am Weltethos Pitch Day vergeben wird, ist Ausdruck der Aktivität und Sichtbarkeit für eine neue Unternehmenskultur, für eine neue Form von Entrepreneurship.“

Von 14-18 Uhr präsentierten die sechs Finalisten aus 27 Bewerbungen ihre Projekte einer Fachjury aus Mitgliedern des Instituts, der Universität Tübingen, der Wirtschaftsförderung und Investorinnen und Investoren.


Bewertet wurden dabei die Auswahlkriterien:
-    Beitrag zum Gemeinwohl (nachvollziehbare positiver ethische, soziale und/oder nachhaltige Wirkung der Unternehmung)
-    Solide wirtschaftliche Basis
-    Potenzial fu?r die weitere erfolgreiche Unternehmensentwicklung


„Ich bin begeistert von den vielfältigen Ideen, mit denen junge Gründerinnen und Gründer auf der Basis ihrer Werte einen echten, erlebbaren und gelebten Mehrwert für die Gesellschaft schaffen“, Dr. Katrin Schlecht, Vorstandsvorsitzende der Karl Schlecht Stiftung (KSG). „Das Ziel meines Vaters, Karl Schlecht, war es vor über 10 Jahren, die Weltethos-Idee von Hans Küng wirksam im Business zu verankern. Mit ihren Projekten haben alle Teilnehmenden gezeigt, dass dieses Denken bei diesen jungen Unternehmern wirklich angekommen ist und gelebt wird. Wirtschaftliches & ethisches Handeln ist einfach machbar, wenn man das entsprechende Bewusstsein hat! Vertrauen auf der Basis von verbindenden Normen in Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen ist die Mission des Instituts. Ich wünsche dem gesamten Team für die nächsten 10 Jahre, dass diese Mission weiter in Erfüllung geht und von immer mehr Menschen als wichtige Grundlage für ein gelingendes Miteinander gelebt wird.“

Vom Preisgeld für den ersten Platz will der Initiator Falk Föll von undefinedAGROFISH Ethiopia einen nachhaltigen Kühlschrank für die Initiative im Süden des Landes kaufen. So simpel ist ethisch verantwortliches Handeln manchmal!

Mehr zum Weltethos Pitch Day und den Projekten unter:
undefinedhttps://weltethos-institut.org/